Digitale Spiegelreflexkameras

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      Digitale Spiegelreflexkameras

      Hallo! hier im Maschboard gibt es garantiert ein paar Hobbyfotografen, die mir einen guten Tipp geben können. Ich plane demnächst eine halbwegs ordentliche Kamera zu kaufen, da dachte ich an die Canon Eos 450D oder die 1000D da wollte ich fragen, ob jemand Erfahrung mit den Cams hat und welche sich mehr lohnt (auch in Anbetracht des Preis-Leistungs-Verhältnisses). Außerdem wollte ich fragen ob es vll auch günstige Alternativen von anderen Herstellern gibt. Danke schonmal für die Antworten!

      Viele Grüße
      LeftDogg
      Ahoi Left,
      Mit der EOS450D haste (was das rein technische angeht) keine schlechte Wahl getroffen. Die Frage ist aber, wie oft du fotografierst und was du gerne fotografierst. Wenn du eine Kamera suchst, um einfach lustige Moment aufzunehmen und es gerne Kompakt magst, dann sollteste auf eine Spiegelreflex generell verzichten. Du würdest einfach vielzuviel Geld ausgeben für etwas sperriges und von der qualität hätteste auch nichts, denn "Ein Fotooaparat ist nur so gut wie der jenige, des es bedient".
      Falls du eine Spiegelreflex willst, sollteste dir auch entsprechende Literatur dazu besorgen, weil du sonst keinen Spaß an der Kamera haben wirst.
      Und apropos "Halbvernünftig": Die Tatsache, dass Spiegelreflex draufsteht und diese Dinge min. 400€kosten, heißt nicht, dass die Kameras für unter 100€ beschissen sind. Wenn du Fachzeitschriften ließt (Was ich dir vor Kauf einer Kamera UNBEDINGT rate, kostet paar € und ersparrt fehlkäufe mit höherer Wahrscheinlichkeit), wirste sehen, dass z.T. die billigen modelle auch das drauf haben können, was du haben willst.

      Fazit: Erst gucken was man haben will, danach die Kamera zusammenbasteln. Wenn du nicht (semi-)professionel fotos machen willst, dann suche nach ne billigeren alternative. Habe schon (unter anderem Partyfotographenszene) oft genug erlebt, dass diese Dinger sehr klobig sind und verständnis für die Kunst des Fotografie brauchen (obwohl die Kameras ja schon alle Automatiken haben, die eigentlich alles verschlimmbessern).

      Achja, bei den meisten Modellen musste auf Video verzichten bzw. schlechte Videoqualität in Betracht ziehen. Zum Posen ist das ding einfach zu klobig.

      Aber falls die Kamera das ideale für dich sein sollte, wirste sehr viel spaß haben damit haben.
      The Strife Sessions im Hochschulradio Aachen
      Hi!

      Ich nehme an, du hast bisher noch keine SLR (=Spiegelreflex)!? ALso auch keine analoge.
      I.d.R. lohnt sich der Herstellerwechsel bei bereits vhd. Kamera nur bedingt, weil du die alten Objektive nicht mehr verwenden kannst.
      Aus der eingenen Erfahrung kenne ich Canon zu Genüge und war bisher mehr als zufreiden mit denen. Dann habe ich auch mal Pentax in den Fingern gehabt und Nikon. Die Nikon (alaloge SLR) die ich kenne, ist ein Profi-Modell und im Vegleich zur Profi-Canon absolut umständlich in der Bedienung und nicht übersichtlich bzw. intuitiv. Bei Pentax kannst du an den aktuellen Kameras sogar alte manuelle Objektive verwenden. Der eine sieht es als Vorteil (da es die billig gibt) der andere nicht. Pentax baut bspw. einen Bild-Stabi in die Kamera, bei Canon wirst du so was nie finden. Denn sieh es so: Ob ich ein 28-70, ein 28-200 oder gar ein 170-500 - oder darf es noch mehr sein?- habe, da brauche ich je nach Onjektiv tatsächlich nen anderen Stabi. Allein der "Größe" wegen.
      Und es gibt Hersteller (ich meine Pentax macht das auch so, aber in jedem Falle macht es Minolta) die bauen die Motoren für den AF in die Kamera. Das hat nur Nachteile. Denn du kannst nie(!) bei neuerer Technik der Motoren (siehe z.B. Ultraschallmotoren bei Canon) auf schnellere, leisere Motoren umsteigen bzw. deren Vorteile nutzen.
      Der nachteil bei Objektiven wo der Motor eingebaut ist, wie du sie also bei Canon brauchst, ist, dass sie etwas teurer sind.

      Generell kann ich Canon wärmstens empfehlen. Wobei du in meinen Augen darauf achten solltest, dass das Bajonett nicht aus Kunststoff ist. Besonders bei der Paarun "Metall-Kunststoff" bzw. "Kunststoff-Metall", ist es meiner Meinung nach für einen der Partner (Kamera oder Objektiv) recht "gefährlich".

      Wenn du eine solide Maschine haben willst, deine Ansprüche vielleicht etwas höher sind, dann schau dir mal die EOS 5D an. Die wurde seit November 2008 von der EOS 5D Mark II abgelöst und ist daher für lau zu haben. Die 5D hat nämlich gegenüber der 450D den Vorteil, dass sie einen Vollformatensor hat. Neben der QUalität hast du den Vorteil keinen Crop-Faktor zu haben.
      Oder aber du freundest dich direkt mit der 5D MarkII an. Die hat zwar mehr Mega-Pixel, die kaum jemand brauchen wird, aber du hast einen Sensor der sich selber reinigt, den hat die 5D leider noch nicht. Aber davon abgesehen ist sie perfekt.

      Fall du noch Objektive brauchst:
      Ich persönlich würde kein Kit-Objektiv nehmen. Also schön getrennt kaufen. Die Qualität und Verarbeitung ist bei den Kit-Onj. nämlich äußerst oft bescheiden. Ich selber verwende eine Tamron-Linse, mit der sehr zufrieden bin. Aber da gibt es mittlerweile auch weider neuere, die auf der letzten Messe echt viel versprechend waren. Als "großes" Tele gibt es feine von Sigma. Sind im Vergleich zu den von Canon nämlich auch bezahlbar und qualitiativ auch gut.

      Von Seiten der Fototasche geht gar nichts über Lowepro. Je nach dem was du brauchst (Rucksack<-> Tasche) haben die ALLES! Bei Taschen ist die Nova die erste Wahl. Die kannste samt KAmera hinschmeißen und in Ruhe aufheben mit dem Gewissen "Nichts passiert". Leider sind die Taschen super teuer, aber lass mal die Tasche fallen. Dann denkst du "Gott sei Dank habe ich das Geld investiert." Ich kenne den Gedanken glaube mal....

      HTH
      Sha
      Erstmal vielen Dank für die sehr ausführlichen Antworten. Im Urlaub habe ich mir eine Canon Eos 350D gepaart mit Sigma 17-70mm ausgeliehen und war echt begeistert, da konnte meine Minolta Dimage sowas von nicht mithalten^^. Seitdem liebäugel ich eben mit einer DSLR und das soll natürlich kein impulsiver Lustkauf sein, sprich sie wird wohl regelmäßig eingesetzt. (Man glaub gar nicht was man im Alltag (selbst in soner Stadt wie Aachen :P) für schöne Fotos machen kann) Das Foto links hätte ich mit ner guten Cam wohl um Welten besser hingekriegt...
      Die 5D ist leider immer noch echt happig und geht ja auch schon in den Bereich Profi-Cam.


      Achja: Weitere Antworten und Tipps/ Meinungen sind natürlich sehr willkommen!!! ^^
      Du solltest auch mal einen Blick auf die Nikon DSLRs werfen, die sind auch alles andere als schlecht. Die Canon 5D hat zwar einen Vollformat Sensor, ist aber auch schon recht alt mittlerweile. Bei Nikon wäre da z.B. die D300 zu nennen, um die gleiche Qualität der D300 bei Canon zu bekommen, musst du dort deutlich tiefer in die Tasche greifen. Wenn die D300 zu teuer ist, kannste vielleicht mal einen Blick auf die D200 werfen (Vorgänger der D300), oder auf die D90 (sehr neues Modell).

      Das mit den verschiedenen Sensorgrößen hat auch alles Vor und Nachteile im Bezug auf die Objektive die du dann kaufen "musst".
      Hi,

      da muss ich mcih auch einmal einschalten. Fotografiere jetzt selber seit ca. 2,5 Jahren mehr oder weniger aktiv und habe mir mitlerweile einiges gekauft und auch gelernt.

      Sha schrieb:

      Hi!

      Ich nehme an, du hast bisher noch keine SLR (=Spiegelreflex)!? ALso auch keine analoge.
      I.d.R. lohnt sich der Herstellerwechsel bei bereits vhd. Kamera nur bedingt, weil du die alten Objektive nicht mehr verwenden kannst.

      Stimmt genau. Haben deine Eltern bspw. noch ein System, wäre das evtl. eine Überlegung wert. Bei Nikon ist es so, dass es seit anno dazumal (ca. 60er Jahre) das gleiche Bajonett (das Anschlusssystem des Objektives) haben und du alle Linsen mechanisch verwenden kannst. Teilweise gibt es dann keinen AF (Autofokus), keine Belichtungsmessung. Das muss dann manuell geschehen. Du bekommst so aber teilweise sehr leistungsstarke Linsen für wenig Geld.

      Sha schrieb:


      Aus der eingenen Erfahrung kenne ich Canon zu Genüge und war bisher mehr als zufreiden mit denen. Dann habe ich auch mal Pentax in den Fingern gehabt und Nikon. Die Nikon (alaloge SLR) die ich kenne, ist ein Profi-Modell und im Vegleich zur Profi-Canon absolut umständlich in der Bedienung und nicht übersichtlich bzw. intuitiv. Bei Pentax kannst du an den aktuellen Kameras sogar alte manuelle Objektive verwenden. Der eine sieht es als Vorteil (da es die billig gibt) der andere nicht.
      Sorry, aber das ist absolute Geschmackssache. Die Bedienung ist immer (!) Gewöhnungssache. Wenn man ein System einmal kennt, sucht man doch sofort an den gewohnten Stellen. Einarbeitungszeit ist da das A&O

      Sha schrieb:

      Pentax baut bspw. einen Bild-Stabi in die Kamera, bei Canon wirst du so was nie finden. Denn sieh es so: Ob ich ein 28-70, ein 28-200 oder gar ein 170-500 - oder darf es noch mehr sein?- habe, da brauche ich je nach Onjektiv tatsächlich nen anderen Stabi. Allein der "Größe" wegen.
      Und es gibt Hersteller (ich meine Pentax macht das auch so, aber in jedem Falle macht es Minolta) die bauen die Motoren für den AF in die Kamera. Das hat nur Nachteile. Denn du kannst nie(!) bei neuerer Technik der Motoren (siehe z.B. Ultraschallmotoren bei Canon) auf schnellere, leisere Motoren umsteigen bzw. deren Vorteile nutzen.
      Der nachteil bei Objektiven wo der Motor eingebaut ist, wie du sie also bei Canon brauchst, ist, dass sie etwas teurer sind.


      Die Wirksamkeit eines eingebauten Stabis ist nicht vom Objektiv abhängig. Du wackelst doch nicht anders, (höchstens etwas weniger) wenn du eine schwerere Linse dran hast. Der Bildsensor richtet sich nach deinem Bewegungen aus, beim Objektiv-Stabi muss dann halt die Linsengruppe (die dann natürlich variable Massen hat) bewegt werden. Hat alles vor- und nachteile, aber Stabi bliebt Stabi. Wenn er eingebaut ist, haben den eben auch die alten Linsen.
      Das mit dem Motor ist auch so eine Sache: Canon hat den Motor mW schon immer im Objektiv und seit langem den schnellen ultraschall-antrieb (USM genannt). Bei Nikon gab es früher einen s.g. "Stangenantrieb", also einen mechanischen Motor im Body mit einer Kupplung zum Objektiv. Dieser ist auf dem Rückzug, alle neuen Objektive (teilweise auch shcon seit 15 Jahren) bekommen den Nikon-Ultraschallmotor (hier: AF-S). Je nach Linse ist der AF-S deutlich schneller, der Stangenantrieb ist aber auch oft ausreichend (nur bei Sport wirklich kritisch).

      Sha schrieb:


      Generell kann ich Canon wärmstens empfehlen. Wobei du in meinen Augen darauf achten solltest, dass das Bajonett nicht aus Kunststoff ist. Besonders bei der Paarun "Metall-Kunststoff" bzw. "Kunststoff-Metall", ist es meiner Meinung nach für einen der Partner (Kamera oder Objektiv) recht "gefährlich".

      Wenn du eine solide Maschine haben willst, deine Ansprüche vielleicht etwas höher sind, dann schau dir mal die EOS 5D an. Die wurde seit November 2008 von der EOS 5D Mark II abgelöst und ist daher für lau zu haben. Die 5D hat nämlich gegenüber der 450D den Vorteil, dass sie einen Vollformatensor hat. Neben der QUalität hast du den Vorteil keinen Crop-Faktor zu haben.
      Oder aber du freundest dich direkt mit der 5D MarkII an. Die hat zwar mehr Mega-Pixel, die kaum jemand brauchen wird, aber du hast einen Sensor der sich selber reinigt, den hat die 5D leider noch nicht. Aber davon abgesehen ist sie perfekt.

      Fall du noch Objektive brauchst:
      Ich persönlich würde kein Kit-Objektiv nehmen. Also schön getrennt kaufen. Die Qualität und Verarbeitung ist bei den Kit-Onj. nämlich äußerst oft bescheiden. Ich selber verwende eine Tamron-Linse, mit der sehr zufrieden bin. Aber da gibt es mittlerweile auch weider neuere, die auf der letzten Messe echt viel versprechend waren. Als "großes" Tele gibt es feine von Sigma. Sind im Vergleich zu den von Canon nämlich auch bezahlbar und qualitiativ auch gut.

      Von Seiten der Fototasche geht gar nichts über Lowepro. Je nach dem was du brauchst (Rucksack<-> Tasche) haben die ALLES! Bei Taschen ist die Nova die erste Wahl. Die kannste samt KAmera hinschmeißen und in Ruhe aufheben mit dem Gewissen "Nichts passiert". Leider sind die Taschen super teuer, aber lass mal die Tasche fallen. Dann denkst du "Gott sei Dank habe ich das Geld investiert." Ich kenne den Gedanken glaube mal....

      HTH
      Sha

      Ja, kommen wir zum Equipment:
      Ich würde es mal so sagen: Alles was momentan an D-SLRs auf dem Markt ist, liefert eine äußerst überzeugende Bildqualität ab. Die Zahl der MP würde ich aus der Betrachtung auch weglassen: es ist einfach überall ausreichend.

      Dann gilt ganz oft: "You get, what you pay for". Es gibt bei beiden "großen" Marken gerade gute Modelle, die zwar schon alt (ca. 3 Jahre) aber hervorragende Ausstatung haben: bei Nikon die D200 (neu im moment teilweise für ca. 700€), semiproklasse und die D80, amateurklasse. Bei Canon die 5D, evlt. ist die 40D auch eine Überlegung wert, da bin ich aber nicht so up to date. Plastikbajonette gibts aber wohl eh nur bei Objektiven, hier musst du dir mal überlegen was du an Brennweiten haben möchtest. Und: Je professioneller der Body, desto weniger hilft er dir: Die JPG die direkt aus der Kamera kommen sind deutlich flauer als aus mancher Kompaktcam, einfach weil davon ausgegangen wird das sie nachbearbeitet werden. Und dafür sind sie viel besser geeignet.
      Vollformat ist schön und gut, aber was spricht gegen den Crop-Faktor (Brennweitenverlängerung)? So wird aus meinem 80-200 2.8 ein 120-300.... im WW gibts Mitlerweile genug alternativen im Bereich 12-24mm.

      Es ist alles davon abhängig, wie viel Geld du ausgeben möchtest (incl. Objektiv(e), Rucksack, Blitz (?), Stativ,...) was du fotografieren willst, ob du dich damit beschäftigen möchtest (Nachbearbeitung, die ganze physikalische Theorie) und ob du dir vorstellen kannst, das auch über Jahre hinweg zu machen. Geh auf alle Fälle (!!!) in einem Laden und nehme die Kameras in die Hand. Es gibt nichts schlimmeres als eine Cam, die sich unangenehm anfasst. Mir persönlich war damals die 350D zu klein und zu "Plastik fantastik", darum wurd es eine Nikon D70s. Und: schau über den Tellerrand, Nikon und Canon sind zwar am verbreitetsten, aber Pentax und aktuell Sony haben kräftig aufgeholt und bieten gute Angebote. Gerade Pentax ist äußerst interessant.

      Taschen: Ich muss Sha widersprechen, ich habe meinen perfekten Rucksack bei Kata gefunden, einen R-103. Der ist wirklich perfekt.

      Viel Spaß bei der Suche, hoffe das hilft etwas weiter

      Sha schrieb:

      Hi!

      Ich nehme an, du hast bisher noch keine SLR (=Spiegelreflex)!? ALso auch keine analoge.
      I.d.R. lohnt sich der Herstellerwechsel bei bereits vhd. Kamera nur bedingt, weil du die alten Objektive nicht mehr verwenden kannst.
      Aus der eingenen Erfahrung kenne ich Canon zu Genüge und war bisher mehr als zufreiden mit denen. Dann habe ich auch mal Pentax in den Fingern gehabt und Nikon. Die Nikon (alaloge SLR) die ich kenne, ist ein Profi-Modell und im Vegleich zur Profi-Canon absolut umständlich in der Bedienung und nicht übersichtlich bzw. intuitiv. Bei Pentax kannst du an den aktuellen Kameras sogar alte manuelle Objektive verwenden. Der eine sieht es als Vorteil (da es die billig gibt) der andere nicht. Pentax baut bspw. einen Bild-Stabi in die Kamera, bei Canon wirst du so was nie finden. Denn sieh es so: Ob ich ein 28-70, ein 28-200 oder gar ein 170-500 - oder darf es noch mehr sein?- habe, da brauche ich je nach Onjektiv tatsächlich nen anderen Stabi. Allein der "Größe" wegen.
      Und es gibt Hersteller (ich meine Pentax macht das auch so, aber in jedem Falle macht es Minolta) die bauen die Motoren für den AF in die Kamera. Das hat nur Nachteile. Denn du kannst nie(!) bei neuerer Technik der Motoren (siehe z.B. Ultraschallmotoren bei Canon) auf schnellere, leisere Motoren umsteigen bzw. deren Vorteile nutzen.
      Der nachteil bei Objektiven wo der Motor eingebaut ist, wie du sie also bei Canon brauchst, ist, dass sie etwas teurer sind.

      Generell kann ich Canon wärmstens empfehlen. Wobei du in meinen Augen darauf achten solltest, dass das Bajonett nicht aus Kunststoff ist. Besonders bei der Paarun "Metall-Kunststoff" bzw. "Kunststoff-Metall", ist es meiner Meinung nach für einen der Partner (Kamera oder Objektiv) recht "gefährlich".

      Wenn du eine solide Maschine haben willst, deine Ansprüche vielleicht etwas höher sind, dann schau dir mal die EOS 5D an. Die wurde seit November 2008 von der EOS 5D Mark II abgelöst und ist daher für lau zu haben. Die 5D hat nämlich gegenüber der 450D den Vorteil, dass sie einen Vollformatensor hat. Neben der QUalität hast du den Vorteil keinen Crop-Faktor zu haben.
      Oder aber du freundest dich direkt mit der 5D MarkII an. Die hat zwar mehr Mega-Pixel, die kaum jemand brauchen wird, aber du hast einen Sensor der sich selber reinigt, den hat die 5D leider noch nicht. Aber davon abgesehen ist sie perfekt.

      Fall du noch Objektive brauchst:
      Ich persönlich würde kein Kit-Objektiv nehmen. Also schön getrennt kaufen. Die Qualität und Verarbeitung ist bei den Kit-Onj. nämlich äußerst oft bescheiden. Ich selber verwende eine Tamron-Linse, mit der sehr zufrieden bin. Aber da gibt es mittlerweile auch weider neuere, die auf der letzten Messe echt viel versprechend waren. Als "großes" Tele gibt es feine von Sigma. Sind im Vergleich zu den von Canon nämlich auch bezahlbar und qualitiativ auch gut.

      HTH
      Sha

      Das sehe ich anders!

      1. Eine alte Profi Nikon, die noch analog war mit aktuellen Modellen zu vergleichen macht wenig Sinn, da die Bedienung sich in vielen Aspekten geändert hat.
      Jeder kommt mit den unterschiedlichen Bedienkonzepten der Hersteller unterschiedlich gut zurecht. Da hilft nur Ausprobieren im Geschäft oder bei freunden.
      Mich hat letztendlich Nikon überzeugt, weil ich die Kamera (D50) wesentlich besser festhalten konnte als vergleichbare Modelle von Canon oder Pentax.

      2. Ein Kunststoff bajonett am objektiv ist auch nicht immer nachteillig. zB. ist das Aufschreibgefühl wesentlich angenehmer als bei der Paarung Metall-Metall. Die Lebensdauer mit täglichen Objektiv wechsel ist auch mehr als lang genug und falls die kamera mal mit dem Kitobjektiv hinfällt geht eher das billige Objektiv hops als das Bajonett der Kamera das sich mit Metall/metall paarungen auch verziehen kann. Wenn das verzogen ist, kommt das schnell einem Totalschaden gleich. Hab ich zumindest schon öfter in Foren gelesen. Ist mir zum glück noch nicht passiert.
      nachtrag, @TO:
      Das Foto links wäre leider wohl kaum besser geworden: Der Kontrast ist einfach zu groß zwischen dem sehr hellen Himmel und dem Haus, ich bin schon erstaunt, das noch Zeichnung im Gebäude ist. Du hättest höchstens mehrere, unterschiedlich belichtete Fotos übereinander legen können (HDR).
      hi,

      ich fotografiere mittlerweile auch schon seid etwa 4 bis 5 jahren intensiv und besitze momentan eine Canon 10D und eine 30D. Dazu noch zahlreiche Objektive.

      Also nach meiner Meinung tun sich die Kameras in deinem Preissegment alle nix. Kauf dir die Kamera, die dir am Besten in der Hand liegt und bei der dir das Bedienkonzept gut gefällt.
      Alle anderen Eigenschaften an den Bodys selber sind vorerst nicht so wichtig.

      Jedoch viel wichtiger sind die Objektive. Die Bildqualität hängt fast ausschließlich vom Objektiv ab!
      Schau dir den Objektivpark von Canon, Nikon und co. an und entscheide dann, welche Objektive eher zu deinem fotografischem Verhalten passen.
      Ich würd dir dann raten deine Kaufentscheidung für den Body davon abhängig zu machen.

      Außerdem solltest du dir vorher bewusst machen, was du überhaupt fotografieren willst, denn davon hängt auch sehr viel ab!

      Ansonsten kann ich dir nur empfehlen in ein Fotogeschäft zu gehen und die Kameras alle mal durchzutesten... und schau dir auch die Kameras von Herstellern wie Pentax und co. an! Die bauen auch sehr gute Kameras!
      großartig
      Ich habe mir nun die Samsung GX10 mitbringen lassen und versuche mich jetzt nebenbei etwas in de Hobbyfotografie. Soll ja baugleich mit der Pentax KD10 sein.
      Kann jemand gute Bücher empfehlen? Ich habe zwar ein Grundwissen, aber wie man je nach Licht und Motiv gut fotografiert, den Blitz und Focus einsetzt möchte schon noch ganz gerne etwas mehr wissen.
      also mir hat es immer seeehr viel geholfen sich einfach nur gute bilder anzuschauen.

      Z.b. fotocommunity.de -> Galerie

      Häufig verraten die Fotografen auch, wie sie das Foto gemacht haben, wenn man nachfragt. Dabei hab ich am Meisten gelernt.

      Von Büchern halte ich nicht soviel.
      großartig
      sich gute Bilder anzuschauen, ist sicherlich eine gute Inspiration. theoretisches wissen bekommt man sehr gut im digitalen geliefert, siehe fotolehrgang.de

      Bücher sind immer noch lehrreich, Feininger (--> Amazon) ist hier günstig und hat mir etwas die Augen geöffnet. Ne brauchbare Community: dslr-forum.de

      Ansonsten hat auch die ente mit allem Recht, was sie (;)) schreibt
      Als Einsteiger würde ich auch zu einer Einsteigerkamera raten, die 450d ist da sicherlich ganz gut. Etwas günstiger ist da aber die 400d, die nur eine minimal schlechtere ausstattung hat. Unschlagbar günstig ist die Sony Alpha 200. Ihr wird aber nachgesagt dass sie ein höheres rauschverhalten hat bei hohen iso-auflösungen. aber die hersteller geben sich da eigentlich alle nicht viel und für den anfänger sind sie alle absolut gleichwertig.

      Ich würde auch auf jedenfall mehr geld in die objektive stecken. faustformel: kamera-preis * 2 für objektive ausgeben. und am besten gleich noch einen uv-filter mit dazu.

      geh am besten in ein gutes fotogeschäft und lass dich beraten. foto preim ist da sehr gut!

      SpeedyGonales schrieb:

      [...]

      Ich würde auch auf jedenfall mehr geld in die objektive stecken. faustformel: kamera-preis * 2 für objektive ausgeben. und am besten gleich noch einen uv-filter mit dazu.

      geh am besten in ein gutes fotogeschäft und lass dich beraten. foto preim ist da sehr gut!


      Sorry, Einspruch. Wenn man dir bei Foto-Preim den UV-Filter empfohlen hat, kannst du Preim wohl auch vergessen.

      Warum so einen Filter? Bei analogen Kameras waren die ohne Frage sinnvoll. Heute verschlechtern sie nur die Bildqualität, denn jede Linse mehr nimmt Licht und sorgt evtl. für Flares. Den bezweckten Effekt übernehmen die Filter vor dem Sensor heute, die sind also eh vorhanden. Wenn einen Filter, dann evlt. nen Graufilter, Grauverlauf oder Pol. So seh ich das zumindest
      Ausnahme: harter outdooreinsatz, wo eine Schutzlinse sinn hat, bspw. Feuerwerk aus sehr geringer Entfernung.
      Hi,

      ich habe mich in letzter Zeit ziemlich intensiv mit dem Thema DSLR beschäftigt. Deshalb mal ein paar Tips:

      1. Mir hat es geholfen, sehr viel im DSLR-Forum zu lesen. Dort kannst du schon ne ganze Menge lesen bezüglich der richtigen Kamera für dich, deine Ansprüche und deine Preisklasse.

      2. fotolehrgang.de ist sehr zu empfehlen

      3. Kauf dir anfangs keine unendlich teure Kamera. Nimm ein älteres, gebrauchtes Modell und nutze es ein bis zwei Jahre. Wenn du Neueinsteiger bist, reicht das vollkommen. Du wirst garantiert nicht an die Grenzen der Kamera stoßen. Im DSLR-Forum bieten sehr viele Fotografen ihre Kameras nach ein oder zwei Jahren günstig zum Verkauf an. Diese sind eigentlich durchweg in einem guten Zustand. Ich denke es macht keinen Sinn, für die erste Kamera zu viel Geld auszugeben. Dann investiere lieber in die Objektive. Diese halten ein Leben lang, die Kamera ein paar Jahre...

      4. Ganz wichtig: Frage niemanden, welche Kamera du dir kaufen sollst. Die einen mögen nur Canon, die anderen Nikon. Das gibt nur eine Grundsatzdiskussion bezüglich der Marke. Am besten du gehst in den Laden mit einer Preisvorstellung und kaufst die, die am besten in der Hand liegt!!! Dir muss die Kamera gefallen und nicht den anderen...
      Die Atome könnten ja auch sagen: "Nö, wir sind Postbeamte, wir machen jetzt Schluss".
      Das gibt es auch, und das nennt man dann Bruch. (P. Beiss)
      gestern gab es ein Angebot: die Canon 1000D im Kit für 379 Euro, ich glaub ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt man nicht mehr oder? Also laut einschlägigen Foto-Zeitschriften ist die Bildqualität echt gut bei der Cam, und die teuren Features von Canon hat die Cam auch.
      @ Konsul:

      Moin, noch ein DSLR-Forumer. Hast du den selben Nick dort? Bin als Nirvana412 dort unterwegs :)
      Ansonsten hast du sicherlich recht, wurd ja weiter oben auch schon gesagt, das Objektiv macht die Musik bzw. das Bild. Wer einmal den Vergleich gemacht hat zwischen einem günstigen Kit-Zoom und einer lichtstarken Festbrennweite bekommt wirklich Lust auf mehr. Meinen Body (D70s) nutz ich jetzt schon seit 2,5 Jahren, hab ca. 16k Auslösungen durch und behaupte noch nicht lange, die Cam wirklich verstanden zu haben und ausreizen zu können.

      @ TO:
      Das ist sicherlich ein gutes Angebot (welche teuren Features, kenne Canon nicht so gut. Aber lies mal im o.g. Forum nach, wie wirksam die Sensorreinigungen aller Firmen so sind...) - nur bedenke: Was hast du von einer Cam, die für Krämpfe sorgt, weil sie einfach unbequem ist? Die Vorstellung der kleine Finger der rechten Hand würde dauerhaft keinen Platz mehr am Griff finden, find ich grausam, diese Erfahrung brauch ich nicht nochmal :lol: Stell dir dann mal vor, du hast vorne ca. 1,5kg Glas dran hängen, viel spaß :angst:
      Die Tests in den ganzen Zeitschriften halte ich für schlichtweg realitätsfremd, unabhängig davon welche Cam dort am besten abschneidet. Denn auch hier gilt: Der Sensor kann nur das abbilden, was durch das Objektiv ankommt. Geh in einen Laden, und wenn es nur der Blödmarkt ist und nimm die Teile in die Hand. Hier in Aachen haben sie alles, Pentax, Sony, Canon, Nikon. Egal womit, du machst nichts falsch.
      @Nikonian

      Ja, bin unter demselben Nik dort unterwegs.
      Leider habe ich es bis heute noch nicht geschafft, mich für eine Kamera zu entscheiden :)
      Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich noch nicht so wirklich davon überzeugt bin, die Kamera auch wirklich genug zu nutzen.
      Für 1000 Euro, die man in meinen Augen schon anlegen sollte (Kamera+Objektiv) habe ich ein wenig Bedenken, dass die Kamera zu wenig zu wenig genutzt wird.
      Früher habe ich viel mit ner analogen Canon fotografiert und überlege jetzt, mir eine gebrauchte EOS 30D zu kaufen. Von der 40D bin ich leider schon wieder weg, weil sie mir einfach zu teuer ist. Das Geld stecke ich dann lieber in ein gutes Objektiv. Ich beobachte daher stark den Gebrauchtmarkt im DSLR-Forum :)
      Hast du vllt noch eine andere Idee, wo ich eine gute Gebrauchte bekommen kann?
      Die Atome könnten ja auch sagen: "Nö, wir sind Postbeamte, wir machen jetzt Schluss".
      Das gibt es auch, und das nennt man dann Bruch. (P. Beiss)
      was hältst du denn von dem aktuellen angebot im Forum? Die 30D dort (lass dir nen aktuelles jpg schicken und lies die anzahl der Auslösungen aus für 450€, ein ebenfalls gerade angebotenes 70-200 f/4 und ein 50 1.8. Dann bist du ca. bei 1000€ und hast was brauchbares für weitwinkel, lichtstark für innen und portraits und ein Tele für alles andere, auch für Portraits. Solltest du wenig mit falsch machen denk ich. Ist natürlich dann noch kein Zubehör dabei, aber die Fotografie ist eh ein schwarzes Loch, was das finanzielle angeht.

      Der Body verliert im Zweifel recht fix an wert, das Kit kostet eh nix. die anderen beiden sind wohl recht wertstabil....