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Maschbau oder CES?

    Maschbau oder CES?

    Moin!

    Ich denke, dass ich für meine Frage kein neues Thema erstellen muss, da es fast das Gleiche ist.
    Mir stellt sich nur die Frage zwischen Maschbau und CES.
    Ich mache dieses Jahr mein Abitur und besuche zurzeit ein berufliches Gymnasium mit Schwerpunkt Technik (Fachrichtung: Metalltechnik).
    Metalltechnik haben wir in Theorie- und Praxisunterricht und unsere Lehrer versuchen uns so gut es geht auf ein Maschinenbau-Studium vorzubereiten (mein Theorielehrer hat selber Maschinenbau studiert). Neben Physik und Mathe finde ich Informationsverarbeitung/Informatik auch interessant und bin auch gut darin. Deshalb schwanke ich zwischen Maschbau und CES.
    Da das CES-Forum ja nicht so aktiv ist, versuche ich es hier und vielleicht treiben sich hier ja auch einige CES’ler rum.
    Mich würden halt mal Erfahrungen interessieren, bzw. Unterschiede zwischen Maschbau und CES (außer Informatik vielleicht ;) ), Vor- und Nachteile, welche Interessen man für Maschbau oder CES mitbringen sollte, usw, usw, usw...
    Interessieren würde mich auch wie schwierig ein Wechsel zwischen Maschbau-CES / CES-Maschbau nach dem ersten Semester wäre, falls man während des Semesters erkennt, dass die Wahl doch nicht so gut war.

    Auch ich wäre über Antworten dankbar!
    Gruß,
    Waltan
    Vielleicht guckst du mal hier in das Erstsemesterinfo rein, da siehst du wie die studiengänge am anfang aufgebaut sind fsmb.rwth-aachen.de/fileadmin/…en/ES-Info/ESinfo2011.pdf
    da siehst du das bei maschinenbau die grundlagen geschaffen werden und denn halt wirklich maschinenbaufächer kommen, später kannst du denn vertiefen in kunststofftechnik, verfahrenstechnik, autos etc...
    Bei Ces ist auch der fokus am anfang schon ziemlich bei der mathematik und Informatik und in die Richtung gehen auch größtenteils dahin vertieft wird.
    In der Schulinformatik gut zu sein, heißt nicht, das man es im Studium einfach hat/mag. Das ist schon ziemlich krass, was die machen, also würde ich dir raten dich mal über die Informatik auf Uniniveau zu informieren, da bin ich jetzt nicht bewandert..

    gruß
    Der Hauptunterschied ist Mathe. Als Maschi hast du nach vier Semester kein Mathe mehr und auch jeweils nur 2-3 Vorlesungsstunden die Woche. Als CESler hast zu Anfang 5 Vorlesungsstunden die Woche Mathe und selbst im Master musst du noch Mathe Module belegen. Muss man abwägen, ob einen das interessiert.
    Also ein wechsel von CES nach Maschinenbau ist in der Regel kein Problem, habe einen Kumpel der das gemacht hat, der musste dann kein HM und kein Info mehr schreiben. Andersherum wird es denk ich etwas schwerer, weil gerade der Mathematik und Informatik Anteil bei CES sehr sehr viel höher ist und du vermutlich nochmal von vorne anfangen müsstest.

    Letzendlich musst du wissen ob du lieber deinen Schwerpunkt in Richtung Mathematik&Informatik mit ein bisschen technischem Anteil legen willst oder eben einen höheren technischen Anteil mit nur der dafür notwendigen Mathematik.
    Hi ich studiere CES.

    Ich würde mir an deiner Stelle die Studienpläne von Maschbau und CES anschauen, dann weisst du welche Pflichtveranstaltungen in dem jeweiligen Studiengang vorgesehen sind (sollten in den Studienordnungen drin sein, die auf der Homepage der Fakultät Maschinenwesen zu finden sind).

    Im Campus (Vorlesungsverzeichnis) kannst du dann evtl. genauere Inhalte zu diesen Vorlesungen unter die Lupe nehmen.

    Generell lässt sich wohl sagen, dass die gemeinsame Schnittmenge der Studiengänge in Bereichen der physikalischen Modellbildung liegen. D.h. die Grundlagen, die ein Ingenieur so draufhaben muss wie etwa Mechanik, Thermodynamik, Strömungsmechanik etc. hast du in beiden Studiengängen in der Regel in der gleichen Vorlesung.

    Zu diesen Vorlesungen aus dem Bereich physikalischer Modellbildung kommt der Informatik Block und der Matheteil, der etwas intensiver und mit mehr Fokus auf die Theorie ausgelegt ist, als beim Maschbau.

    Im Maschbau Studium treten an diese Stelle Vorlesungen mit anderem Fokus, z.B. Werkstoffkunde, Maschinengestaltung etc.

    Dementsprechend ist ein Wechsel zwischen den Studiengängen zu betrachten: die gemeinsame Schnittmenge, die man in beiden Studiengängen hat, wird bei einem Wechsel untereinander anerkannt (Ausnahme Mechanik Vorlesung) und das Restliche muss nachgeholt werden.