Mathe Klausur Lehramt Uni Köln Durchfallquote 94 % (spiegel.de)

  • Mathe Klausur Lehramt Uni Köln Durchfallquote 94 % (spiegel.de)

    Proteste nach harter Mathe-Klausur - Durchfallquote 94 Prozent

    In Köln haben nur 22 von 374 Lehramtsstudenten eine Mathe-Klausur bestanden. Die verzweifelten Durchfaller sahen die Schuld bei ihrer rabiaten Professorin und protestierten. Mit Erfolg. Sie bekommen nun eine Nachhol-Veranstaltung - und einen neuen Dozenten.

    spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,826946,00.html


    Habe gerade einen interessanten Artikel gelesen :D kommt jemand an die Klausur ran? hab im Internet nur einen toten Link gefunden.
  • Die würde ich tatsächlich mal gerne sehen...

    Wobei solche Sprüche, und das Vorlesen einer Mail mit Namensnennung wirklich nicht die feiner englische Art ist.


    Trotzdem fällt mir da gerade ein Simpsons Spruch ein: "Wenn etwas nicht so läuft wie du es gerne hättest, dann beschwer dich so lange bis du deinen Willen bekommst..." (So oder so ähnlich)

    Gerade noch folgendes gefunden:

    asta.uni-koeln.de/2012/04/05/s…ta-zur-mathematikklausur/

    Ich weiß nicht, ob das zur o.g Klausur gehört. Die Zahlen weichen teilweise ab, aber es zeigen sich auch einige Parallelen.

    Ich musste beim Lesen aber des öfteren ziemlich schmunzeln :)
    Während Aktivitäten das konkrete Handeln des Unternehmens definieren, wird unter einer Struktur die konsistente Verknüpfung und Abstimmung der aus den Aktivitäten abgeleiteten Entitäten verstanden.
  • blubie2 schrieb:





    Zitat von »Alex1903«




    Trotzdem fällt mir da gerade ein Simpsons Spruch ein: "Wenn etwas nicht so läuft wie du es gerne hättest, dann beschwer dich so lange bis du deinen Willen bekommst..." (So oder so ähnlich)

    youtube.com/watch?feature=pla…plhxWlsMk#t=90s

    Naja. Ich war aber nah dran ;)
    Während Aktivitäten das konkrete Handeln des Unternehmens definieren, wird unter einer Struktur die konsistente Verknüpfung und Abstimmung der aus den Aktivitäten abgeleiteten Entitäten verstanden.
  • Das mag schon sein. Allerdings denke ich, dass man vorsichtig sein sollte mit dem was da jetzt in der Presse steht und von betroffenen Studenten von sich gegeben wird. Wenn ich nämlich so Zitate wie "Die Klausur war hammerschwer, das war richtig ungerecht" lese oder dass sich das Eltern! einschalten dann hab ich den Eindruck dass sich da überaupt nicht mehr auf ner sachlichen Ebene bewegt wird.

    Und zum Thema "Dozentin soooo schlecht". Dann muss man halt selbst dafür sorgen den Stoff zu können. Ist überspitzt formuliert, aber gerade beim Lesen des Artikels dachte ich, dass die Studenten da alle denken sie seien noch in der Schule wo ihnen alles auf dem Silbertablett serviert wird.
  • jakx schrieb:

    Das mag schon sein. Allerdings denke ich, dass man vorsichtig sein sollte mit dem was da jetzt in der Presse steht und von betroffenen Studenten von sich gegeben wird. Wenn ich nämlich so Zitate wie "Die Klausur war hammerschwer, das war richtig ungerecht" lese oder dass sich das Eltern! einschalten dann hab ich den Eindruck dass sich da überaupt nicht mehr auf ner sachlichen Ebene bewegt wird.

    Und zum Thema "Dozentin soooo schlecht". Dann muss man halt selbst dafür sorgen den Stoff zu können. Ist überspitzt formuliert, aber gerade beim Lesen des Artikels dachte ich, dass die Studenten da alle denken sie seien noch in der Schule wo ihnen alles auf dem Silbertablett serviert wird.

    Ganz meine Meinung. !!

    Was sollen eigentlich die E-Techniker an unserer Uni dazu sagen, wenn man mal deren Klausurergebnisse vergleicht.
    E-Techniker Noten und Durchfallquoten
    Schaltungstechnik 1: von 133 Angemeldeten haben nur 5 bestanden.
  • Also das mit den Eltern finde ich fast schon zum lachen, obwohl es natürlich ein erschreckendes Bild der Realität zeichnet. Wie war das noch? Mit dem Studium fängt man an auf eigenen Beinen zu stehen. Wahrscheinlich waren einige noch nicht volljährig.

    Und ich muss mal dazu sagen, dass ich letztens einen Artikel gelesen habe von einem Professor, der Mathetests unter Studenten macht und das seit über einem Jahrzehnt. (Er scheint also nicht ganz inkompetent zu sein.) Und dessen Ergebnis war: Die Mathekenntnisse sind durch den G8-Jahrgang massiv abgerutscht. Da können einige nicht mal mehr eine Gleichung von 2x²+4x=16 auflösen!!! Solche Aufgaben werden von Abiturienten nicht mehr gelöst.

    Davon abgesehen: Ich finde das Übergewicht an Beweisen in der Klausur etwas viel, da Beweise manchmal so dumm sind, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

    /edit: Mal abgesehen von dem typischen Karriere-Blabla, den man ja heutzutage überall findet, weil wir später primär funktionieren müssen, hab' ich auch Spiegel Online noch folgendes gefunden. Stellt euch mal vor man wird jeden Tag von sowas zugemüllt: ;(
    spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,424426,00.html

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quatschkopf ()

  • jakx schrieb:

    Das mag schon sein. Allerdings denke ich, dass man vorsichtig sein sollte mit dem was da jetzt in der Presse steht und von betroffenen Studenten von sich gegeben wird. Wenn ich nämlich so Zitate wie "Die Klausur war hammerschwer, das war richtig ungerecht" lese oder dass sich das Eltern! einschalten dann hab ich den Eindruck dass sich da überaupt nicht mehr auf ner sachlichen Ebene bewegt wird.

    Und zum Thema "Dozentin soooo schlecht". Dann muss man halt selbst dafür sorgen den Stoff zu können. Ist überspitzt formuliert, aber gerade beim Lesen des Artikels dachte ich, dass die Studenten da alle denken sie seien noch in der Schule wo ihnen alles auf dem Silbertablett serviert wird.

    Trotzdem sind 94% inakzeptabel, und die Studentin hat Recht mit den Worten "Wir wollen Lehrer werden, keine Mathematiker".

    Im Lehramt Studium solls meiner Meinung weniger ums Fachwissen gehen, mehr um das pädagogische Wissen, wie man mit Kindern/Jugendlichen richtig umgeht, wie man in Situationen richtig reagiert, wie man sie dazu bringt das Zeug zu lernen, ein Vorbild zu sein, daran scheitern viele Lehrer. Da bringt das tolle Wissen von der Uni auch nichts. Denn stoffmäßig kann auch schon ein sehr guter Abiturient auf der Realschule unterrichten, wozu dann die Lehramtler mit schwerer Mathe quälen und 94% Durchfallquote usw.? Elite Lehrer?

    @HGH, verstehe denn Sinn nicht? Ist das ein Rennen, wer die höchste Durchfallquote in Deutschland erreicht und dann stolz drauf sein?
  • Naja es stimmt schon, dass es fragwürdig ist solchen Stoff da zu lehren. Trotzdem ist die Reaktion da mit den Eltern zu kommen doch reichlich kindisch, oder?

    Wobei dass natürlich auch wahrscheinlich höchstens ein/zwei Elternpaare gewesen sind.
    Während Aktivitäten das konkrete Handeln des Unternehmens definieren, wird unter einer Struktur die konsistente Verknüpfung und Abstimmung der aus den Aktivitäten abgeleiteten Entitäten verstanden.
  • Waren Taschenrechner erlaubt?
    Welcher Zeitansatz?
    FSK 12 = Der Gute bekommt das Mädchen.
    FSK 16 = Der Böse bekommt das Mädchen.
    FSK 18 = ALLE bekommen das Mädchen!!!

    "Ein gutes Gedächtnis merkt sich nicht alles, sondern vergisst das Unwichtige." -Peter Bamm
  • RS6 schrieb:

    Im Lehramt Studium solls meiner Meinung weniger ums Fachwissen gehen, mehr um das pädagogische Wissen, wie man mit Kindern/Jugendlichen richtig umgeht, wie man in Situationen richtig reagiert, wie man sie dazu bringt das Zeug zu lernen, ein Vorbild zu sein, daran scheitern viele Lehrer. Da bringt das tolle Wissen von der Uni auch nichts. Denn stoffmäßig kann auch schon ein sehr guter Abiturient auf der Realschule unterrichten, wozu dann die Lehramtler mit schwerer Mathe quälen und 94% Durchfallquote usw.? Elite Lehrer?

    Diese Problematik hat man aber wahrscheinlich in jedem Studiengang. In einigen Bereichen wird die Thematik viel stärker vertieft als später im Beruf. (Hoffe ich zumindest: Numa, RT :D )
    Wir werden halt nicht nur von Maschis unterrichtet, sondern auch von Mathematikern, Physikern, Chemikern, und denen reicht es nicht, dass wir Maschis werden, sondern wir müssen auch Mathematiker, Physiker usw werden. Genau so werden Lehrer ebenfalls von Mathematikern unterrichtet.
    Mieses System.
  • epicfail schrieb:

    RS6 schrieb:

    Im Lehramt Studium solls meiner Meinung weniger ums Fachwissen gehen, mehr um das pädagogische Wissen, wie man mit Kindern/Jugendlichen richtig umgeht, wie man in Situationen richtig reagiert, wie man sie dazu bringt das Zeug zu lernen, ein Vorbild zu sein, daran scheitern viele Lehrer. Da bringt das tolle Wissen von der Uni auch nichts. Denn stoffmäßig kann auch schon ein sehr guter Abiturient auf der Realschule unterrichten, wozu dann die Lehramtler mit schwerer Mathe quälen und 94% Durchfallquote usw.? Elite Lehrer?

    Diese Problematik hat man aber wahrscheinlich in jedem Studiengang. In einigen Bereichen wird die Thematik viel stärker vertieft als später im Beruf. (Hoffe ich zumindest: Numa, RT :D )
    Wir werden halt nicht nur von Maschis unterrichtet, sondern auch von Mathematikern, Physikern, Chemikern, und denen reicht es nicht, dass wir Maschis werden, sondern wir müssen auch Mathematiker, Physiker usw werden. Genau so werden Lehrer ebenfalls von Mathematikern unterrichtet.
    Mieses System.


    Also so mies finde ich das nicht. Wir hatten an unserer Schule eine Diplom-Mathematikerin als Mathe-Lehrerin und die war um ein vielfaches besser als die restlichen Lehrer und pädagogisch nicht schlechter. Für die Grundschule und Unter- und Mittelstufe mag das ja noch gelten, dass die Pädagogik im Vordergrund steht, aber wenn Lehrer in der Oberstufe nur so viel wissen, wie die Schüler dann auch im Abitur können müssen, dann werden sie z. B. nicht in der Lage sein, etwas schwierigere Fragen zu beantworten und schnell mit ihrem Latein am Ende sein. Außerdem ist es doch immer so, dass man die schwierigsten Dinge aus dem Studium irgendwann wieder vergisst, sofern man sie nicht ständig braucht. Wenn man aber einfach die Schwierigkeit im Studium senken würde, würde am Ende vielleicht auch das noch vergessen, was so zum Standard gehört.
    Und abgesehen davon: Bei uns ist Mathe ja "nur" ein Fach von druchschnittlich 5 bis 6 pro Semester, die Mathestudenten (auch auf Lehramt) haben wahrscheinlich noch ein weiteres Fach und evtl. Pädagogik, da kann man imo schon ein bisschen mehr reine Mathematik mit beweisen etc. verlangen als bei uns.
  • Ich glaub das die Klausur mit entsprechender Vorbereitung machbar ist. Einführung in die Mathematik hört sich für mich nach erstes Semester an und da knallen halt viele durch, weil man noch nicht kappiert hat, dass 2. Tage für eine Klausur lernen nicht reicht. Das mit der Eltern ist aber auf jedenfall affig, obwohl ich es auch fraglich finde ob man den Stoff als angehender Grundschul- bzw. Sonderpädagogiklehrer - wie es dem Spiegel Artikel stand - tatsächlich braucht.