Mindestlohn in Deutschland

  • Wenn das Unternehmen keine menschenwürdigen Löhne zahlen kann und darf beruht Leute auszunehmen, dann ist es wohl n scheiß Unternehmen. Darf gerne zu machen.


    Und ja ich gehe nach Dänemark, wenn mein Studium durch ist. Dauert noch ca n Jahr.

    DÄNEMARK??? DIE HABEN KEINEN GESETZLICHEN MINDESTLOHN!!!! Das wäre mir zu gefährlich.


    Und auch ein bisschen empathielos von dir, wenn dir Leute die ihren Job verlieren egal sind.


    Löhne müssen nicht menschenwürdig sein, sondern angemessen für die Produktivität / den Nutzen. Menschenwürdig würde ja auch heißen, dass jeder dasselbe bekommen müsste. Klofrau, Spargelstecher, Ingenieur, Arzt, studentischer Nebenjob als Pizzaauslieferer etc.


    Gerade die angesprochenen Großbetriebe und Konzerne sind die ersten, die so einen Mindestlohn am einfachsten umgehen werden. Viel wichtiger sind die kleineren Arbeitgeber, die den Leuten erstmal einen Job verschaffen. Dreht sich irgendwie im Kreis, da einfach gesagt wird "Der (gesetzliche Mindest-)Lohn muss höher" und auf die Folgen nicht eingegangen wird.


  • Wenn das Unternehmen keine menschenwürdigen Löhne zahlen kann und darf beruht Leute auszunehmen, dann ist es wohl n scheiß Unternehmen. Darf gerne zu machen.


    Und ja ich gehe nach Dänemark, wenn mein Studium durch ist. Dauert noch ca n Jahr.

    Hier sind ja einige sehr interessiert in dem Gebiet.

    Macht doch auch den Wirt. Ing., in Markoökonomie oder Personal & Organisation geht es um genau soche Themen.

    Z.B. auch das eine natürliche Arbeitslosenquote exestiert und langfristigen ökonomischen Nutzen für jeden birgt.

    Also bevor man alles auf der Welt haben will kann man sich ja bilden :)

  • Dass ein Rentner (!) bei dir die Wahl hat zwischen Pfandflaschen sammeln oder Zeitung austragen, um über die Runden zu kommen, sagt doch eigentlich alles. Das ist kein Land, in dem ich leben möchte.

    Das hat nichts "mit mir" zu tun sondern ist nunmal traurige Realität in diesem Land. Du sagst zwar "das ist kein Land, in dem ich leben möchte" und doch lebst du genau in so einem Land



    War das deine Vollzeitarbeit? Musstest du davon dich und deine Familie ernähren? Nein und Nein, also Klappe halten und diese dämlichen Vergleiche lassen.


    sry, aber du sagst ich soll dämliche Vergleiche lassen und kommst dann mit Vollzeitarbeit und Familie ernähren wenn es um Zeitungaustragen geht?

    Zeitungaustragen ist ein klassischer Nebenjob für Schüler, Rentner und Hausfrauen/-männer



    Was geht denn mit dir? Ich hab Super Sonntag/mittwoch ausgetragen. Alleine die beschissene Werbung (ca. 15 prospekte) in 500 Zeitung einzusortieren hat schon 3-4 Stunden am Vortag gedauert. Das austragen selber mindestens die selbe Zeit. Am Monatsende gabs dann 100€ für richtig abgefuckte Arbeit. Das ist selbst für einen Schüler verschwendete Zeit. Die Nutzen voll aus, dass man das auch schon mit 14-15 Jahren machen darf.


    Wie wertvoll die Zeit ist hängt auch nicht nur davon ab, was man damit heute machen würde. Das ist alles sehr subjektiv. Bewegung hatte ich damals auch schon genug. Spar dir deine Anmaßungen.


    Niemand hat dich gezwungen diesen Job zu machen wenn er dir nicht gefällt, es gibt aber trotzdem genug Leute (wie mich früher als Schüler), die auch für 100€ im Monat Spaß an dem Job haben und das gerne machen. Wenn du Prospekte einsortieren und dann austragen für "richtig abgefuckte Arbeit" hälst, hast du offensichtlich noch nie wirklich agefuckte Arbeit gehabt. Stell dich mal an ein Fließband, an dem eine Taktzeit läuft, wo du alle 30 Sekunden die gleichen Bewegungen machen musst und du dich auch noch beeilen musst, damit keine Störung auftritt... und das ganze dann für 8h in Schichtarbeit ... dann weißt du was "richtig abgefuckte Arbeit" ist... und trotzdem habe ich das damals für 8,80€ pro Stunde gemacht (als Ferienjobber zahlt man ja auch keine Steuern von daher war die Belohnung mMn schon in Ordnung, die Festangestellten haben ja mehr verdient)





    Was ich als großes Problem in unserem Land sehe ist vielmehr Steuerverschwendung. Man muss nicht den Mindestlohn erhöhen, sondern die Steuern senken. Der Staat schwimmt im Geld, da ist es kein Wunder dass mit dem Geld nicht sorgsam umgegangen wird, wenn es im Überschuss vorhanden ist.

    Nehme als Beispiel allein die Rundfunkgebühren, die können LOCKER um die Hälfte gesenkt werden, wenn die einfach mal anfangen würden anständige Löhne zu zahlen. Markus Lanz verdient nur mit der Moderation der Talkshow "Markus Lanz" mehr als die Bundeskanzlerin im Jahr (der verdient damit ca. 20.000 im Monat) das ist meiner Meinung nach ein größerer Skandal als hohe Managergehälter, weil es zwangseingetriebenes Geld der arbeitenden Bevölkerung ist und kein selbst erwirtschaftetes Geld... dazu kommen Millionenbeträge, dieARD und ZDF für üppige Pensionszahlungen zurückstellt. In der freien Wirtschaft würden solche Löhne NIEMALS gezahlt werden... aber mit zwangseingetriebenem Geld der arbeitenden Bevölkerung kann man das ja machen....

  • Haben sie nicht, klappt auch ohne, dank Gewerkschaften. Sind die Deutschen zu blöd für.

    Falsch, wenn Betriebe zumachen und die Arbeit gebraucht wird, dann geht der Preis hoch. Mehr Geld da, wovon man mehr Leute einstellen kann und dann bleibt der Preis da.

    Wieso heißt menschenwürdig, das alle das gleiche bekommen? Das ist ja total dämlich und hat keiner gesagt... es gibt lediglich eine Grenze nach unten. Du scheint mir nicht richtig nachzudenken.

    Und wie wollen die den Mindestlohn umgehen? Legal wohlgemerkt....

    Einfach n Job verschaffen in dem sie ausgebeutet werden und nicht besser dran sind als wenn sie nix tun. Warum genau sollte das einer machen? Wo ist da die Motivation?

  • Was ich als großes Problem in unserem Land sehe ist vielmehr Steuerverschwendung. Man muss nicht den Mindestlohn erhöhen, sondern die Steuern senken. Der Staat schwimmt im Geld, da ist es kein Wunder dass mit dem Geld nicht sorgsam umgegangen wird, wenn es im Überschuss vorhanden ist.

    Nehme als Beispiel allein die Rundfunkgebühren, die können LOCKER um die Hälfte gesenkt werden, wenn die einfach mal anfangen würden anständige Löhne zu zahlen. Markus Lanz verdient nur mit der Moderation der Talkshow "Markus Lanz" mehr als die Bundeskanzlerin im Jahr (der verdient damit ca. 20.000 im Monat) das ist meiner Meinung nach ein größerer Skandal als hohe Managergehälter, weil es zwangseingetriebenes Geld der arbeitenden Bevölkerung ist und kein selbst erwirtschaftetes Geld... dazu kommen Millionenbeträge, dieARD und ZDF für üppige Pensionszahlungen zurückstellt. In der freien Wirtschaft würden solche Löhne NIEMALS gezahlt werden... aber mit zwangseingetriebenem Geld der arbeitenden Bevölkerung kann man das ja machen....

    Mir wäre es neu, das Markus Lanz ca 300k pro Show bekommt, aber gundsätzlich richtig.


    In der Schweiz sind übrigens die Gehälter der Führungskräfte auf einen Faktor x des niedrigsten Gehalts im Unternehmen gedeckelt. Guter Ansatz meiner Meinung nach.


  • Hier sind ja einige sehr interessiert in dem Gebiet.

    Macht doch auch den Wirt. Ing., in Markoökonomie oder Personal & Organisation geht es um genau soche Themen.

    Z.B. auch das eine natürliche Arbeitslosenquote exestiert und langfristigen ökonomischen Nutzen für jeden birgt.

    Also bevor man alles auf der Welt haben will kann man sich ja bilden :)

    Ehm wer hat gesagt, das Vollbeschäftigung angestrebt werden soll? Geht überhaupt nicht in der heutigen Zeit.

  • Mir wäre es neu, das Markus Lanz ca 300k pro Show bekommt, aber gundsätzlich richtig.


    Markus Lanz verdient nur mit der Moderation der Talkshow "Markus Lanz" mehr als die Bundeskanzlerin im Jahr (der verdient damit ca. 20.000 im Monat)

    Mit der Moderation von "Markus Lanz verdient der werte Markus Lanz +- 250k€ p.a (20.000/Monat) + weitere ~130k€ p.a. für "Wetten Dass...?" + weiteres. Das meinte Glacier.

    Besucherrekord 17. Oktober 2017. Ich war diesmal leider nicht dabei.

    Einmal editiert, zuletzt von meteor_andy ()

  • Falsch, wenn Betriebe zumachen und die Arbeit gebraucht wird, dann geht der Preis hoch. Mehr Geld da, wovon man mehr Leute einstellen kann und dann bleibt der Preis da.

    Einfach n Job verschaffen in dem sie ausgebeutet werden und nicht besser dran sind als wenn sie nix tun. Warum genau sollte das einer machen? Wo ist da die Motivation?

    1. Warum bleibt der Preis dann da? Gibt es an manchen Schulen kein bisschen Wirtschaftswissenschaften? Kein Halbjahr mal ein bisschen BWL?


    2. Woher kommt deine Abneigung gegenüber Arbeitgebern?

  • 1. Warum bleibt der Preis dann da? Gibt es an manchen Schulen kein bisschen Wirtschaftswissenschaften? Kein Halbjahr mal ein bisschen BWL?


    2. Woher kommt deine Abneigung gegenüber Arbeitgebern?

    Warum sollte man den Preis wieder senken? Dann müsste man die Löhne wieder senken und zwar deutlich und das machen die Leute nicht mit. Weißt du was es für ein Geschrei gibt, wenn Leute von Betrieben die fast Pleite sind deswegen Gehälter kürzen.


    Ich habe nichts gegen Arbeitgeber. Warum fragst du? Ich hab was gegen Arbeitgeber, die nicht menschenwürdig zahlen.

  • Beitrag von Chris52134 ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • In der Schweiz sind übrigens die Gehälter der Führungskräfte auf einen Faktor x des niedrigsten Gehalts im Unternehmen gedeckelt. Guter Ansatz meiner Meinung nach.


    Auch wenn ich die Idee grundsätzlich vernünftig finde, führt das in der Praxis nur zu einer Auslagerung aller schlecht bezahlten Arbeitsplätze. Reinigungskräfte, Wachleute, Hilfskräfte usw. werden dann eben noch mehr als ohnehin schon über Subunternehmen und Werkverträge eingekauft.

  • Das aus deinem Mund zu hören hat den Lernraum gerade mit einem sehr lauten Lachen erfüllt ^^

    Entschuldige:ditsch:

    Naja, die SPD kämpft ja auch um die Erhöhung des Mindestlohns im Namen der Gerechtigkeit, aber anscheinend besteht in Deutschland und europaweit kein Bedarf für eine sozialere Politik, wenn man sich die Wahlergebnisse der letzten Jahre anschaut.
    Meiner Meinung ist der aktuelle Mindestlohn völlig gerechtfertigt und eine Erhöhung führt zu weniger Einstellung von geringqualifizierten Personen.

    Man sollte eher versuchen, die Mietpreisexplosion in den Griff zu bekommen, und damit ärmere Familien entlasten.

  • Naja, die SPD kämpft ja auch um die Erhöhung des Mindestlohns im Namen der Gerechtigkeit, aber anscheinend besteht in Deutschland und europaweit kein Bedarf für eine sozialere Politik, wenn man sich die Wahlergebnisse der letzten Jahre anschaut.
    Meiner Meinung ist der aktuelle Mindestlohn völlig gerechtfertigt und eine Erhöhung führt zu weniger Einstellung von geringqualifizierten Personen.

    Man sollte eher versuchen, die Mietpreisexplosion in den Griff zu bekommen, und damit ärmere Familien entlasten.

    Am besten wäre wohl beides: Mindestlohn erhöhen und Mietpreise verkleinern. Damit ärmere, arbeitende Familien von dem erarbeiteten Geld gut leben können. Gut ausgebildete Leute sollen sehr gut leben können. Und nicht so, wie es zur Zeit ist, dass viele Geringverdiener unter dem Alg2-Niveau leben und ein Paar, wo beide Hochschulabschlüsse haben, sich nicht Mal ein Haus kaufen kann. Wenn eine Mindestlohnerhöhung kommt, dann wird sofort auch der Alg2-Satz erhöht. Das kann ich irgendwie nicht verstehen. Dann bleibt ja weiterhin alles beim Alten. Für die Alg2-Bezieher sollte es ein Anreiz geben, arbeiten zu geben. Und wenn sie schon ohne etwas zu machen mehr Geld als Geringverdiener in der Tasche haben, dann fehlt dieser Anreiz.

  • Am besten wäre wohl beides: Mindestlohn erhöhen und Mietpreise verkleinern. Damit ärmere, arbeitende Familien von dem erarbeiteten Geld gut leben können. Gut ausgebildete Leute sollen sehr gut leben können. Und nicht so, wie es zur Zeit ist, dass viele Geringverdiener unter dem Alg2-Niveau leben und ein Paar, wo beide Hochschulabschlüsse haben, sich nicht Mal ein Haus kaufen kann. Wenn eine Mindestlohnerhöhung kommt, dann wird sofort auch der Alg2-Satz erhöht. Das kann ich irgendwie nicht verstehen. Dann bleibt ja weiterhin alles beim Alten. Für die Alg2-Bezieher sollte es ein Anreiz geben, arbeiten zu geben. Und wenn sie schon ohne etwas zu machen mehr Geld als Geringverdiener in der Tasche haben, dann fehlt dieser Anreiz.


    Mietpreise sind ein völlig anderes Thema. Da hilft auch keine Mietpreisbremse sondern nur bauen, bauen, bauen aber das wird ja erfolgreich unterdrückt durch komplizierte Bauauflagen. Ein Beispiel wäre die Bauhöhenbeschränkung in Köln die verhindert, wirtschaftlich optimale Wohnhäuser zu bauen.

  • Du wärst in der DDR perfekt aufgehoben.

    Und wieder hast du gezeigt, das du nix begriffen hast. Etwas für die Allgemeinheit zu tun hat nix mit Kommunismus zu tun. Schade dass ein Student den Wert vom Allgemeinwohl nicht schätzt. Weißt du wer deine Ausbildung hier zahlt? Die Allgemeinheit.