Kosten für die Einführung von RWTHonline

  • Ich bin gerade durch Zufall beim googeln auf folgende Seite gestoßen, wo über eine Anfrage an die Hochschule die Kosten für die Einführung von RWTHonline veröffentlicht wurden.

    Ich lass das mal hier zur allgemeinen Information.


    Kurz: für 6 Millionen hätte ich ja mehr erwartet ...


    maschboard.de/attachment/45029/

    Quelle:

    fragdenstaat.de

  • Danke für den Beitrag - wirklich sehr interessant. Die Gelder hätte man bestimmt gewinnbringender einsetzen können, wenn man sich überlegt, dass über 5 Mio. davon an die Uni Graz gehen!!

  • Ich weiß ja nicht, was ihr denkt, wie teuer so eine Software und die damit verbundenen Lizenzen und Umstrukturierungen kosten, aber was habt ihr erwartet? Dass das ganze für paar Hunderter umgesetzt wird?


    Und immer dieses Gejammer, wenn etwas neues kommt. Ich finde sowohl RWTH Online als auch RWTH Moodle besser als die alten Systeme. Man muss sich einfach darauf einlassen. Und natürlich bringt sowas Anlaufprobleme mit sich. So ist das überall im Leben.

  • solch ein Preis ist üblich. Anlaufprobleme auch.

    Aber dass das ganze ein halbes Jahr bis Jahr immer noch ordentlich Probleme macht ist jedoch nicht Standard.


    Ich war in meinem BWL Praktikum auch bei einem Softwareentwickler und da lief die Kommunikation zwischen Endnutzer (wir Studenten) und Entwickler deutlich besser. Ich habe das Gefühl dass wir Studenten bei den Prozessen so gut wie außen vor gelassen werden. Es gab ja noch nicht einmal Einführungsveranstaltung und der Informationsfluss an uns Studenten existiert so gut wie gar nicht. Ich würde mal sagen das gut über 90% der Studenten zu Beginn nicht wussten, dass es ein Hilfsportal zu RWTHonline gibt.


    An der Uni Köln wurde vor einiger Zeit auch das System gewechselt (gleicher Entwickler wie hier aber) und da wurden Einführungsveranstaltungen und so weiter angeboten. Hier null. Das liegt aber weniger an den Entwicklern sondern eher an RWTH.

  • Wäre auch mal an der Zeit ein bisschen Geld in den Eingang des Hauptgebäudes oder die Fassade des alten Audimax zu investieren. Seit Jahren Dauerbaustellen und meiner Ansicht nach einer Universität wie der RWTH unwürdig. (Ob das Prio1 ist sei dahingestellt)

    Das gleiche gilt für das Thema Bibliothek bzw. Lernräume. Viele andere Universitäten schaffen es doch auch ausreichend Lernräume mit angemessener Ausstattung bereitzustellen, welche man oft 24h am Tag ohne Schlange-Stehen besuchen kann. Auch das ZPA / Studierendensekretariat könnte man personell ein wenig aufstocken.

    Leider werden mit dem Großteil der Millionen einfach weitere Neubauten in Melaten aus dem Boden gestampft anstatt etwas für die Studierenden oder die Lehre zu tun.

    Kurz gesagt: Für den allgemeinen Umgang und die Kommunikation mit den Studierenden gewinnt diese Universität mit Sicherheit keinen Preis.

    Immerhin wurde das C.A.R.L. gebaut. Das macht Hoffnung...

  • Ich weiß ja nicht, was ihr denkt, wie teuer so eine Software und die damit verbundenen Lizenzen und Umstrukturierungen kosten, aber was habt ihr erwartet? Dass das ganze für paar Hunderter umgesetzt wird?


    Und immer dieses Gejammer, wenn etwas neues kommt. Ich finde sowohl RWTH Online als auch RWTH Moodle besser als die alten Systeme. Man muss sich einfach darauf einlassen. Und natürlich bringt sowas Anlaufprobleme mit sich. So ist das überall im Leben.

    Völliger Unsinn. Es sind Fehler aufgetaucht, die man hätte schon in der Pilotphase locker abstellen können. Und auch heute noch sind nicht alle Fehler behoben worden. Bei mir beispielsweise tauchen im Reiter Studienplan, in den jeweiligen Semestern Veranstaltungen auf, die da nicht hingehören.

  • Die RWTH sollte sich wohl mal ans Maschboard wenden. Die Leute hier wissen wie man so eine Uni managed. Von Umbauten über Personalverwaltung bis hin zur Implementierung von Software für 40k+ Studierende :)

  • Völliger Unsinn. Es sind Fehler aufgetaucht, die man hätte schon in der Pilotphase locker abstellen können. Und auch heute noch sind nicht alle Fehler behoben worden. Bei mir beispielsweise tauchen im Reiter Studienplan, in den jeweiligen Semestern Veranstaltungen auf, die da nicht hingehören.

    Darf ich fragen inwieweit du dich mit solcher Software auskennst ? Hast du vorher Informatik studiert und kannst daher beurteilen welche Fehler wann behoben werden können?

  • Danke für den Beitrag - wirklich sehr interessant. Die Gelder hätte man bestimmt gewinnbringender einsetzen können, wenn man sich überlegt, dass über 5 Mio. davon an die Uni Graz gehen!!

    Die TU Graz hat die Software komplett entwickelt, wer soll das Geld denn sonst bekommen? 6 Mio. für ein komplettes auf uns größtenteils zugeschnittenes CampusManagementSystem, welches seit Jahren in Entwicklung ist und immernoch weiter entwickelt wird, ist ziemlich gewinnbringend. Auch wenn CampusOffice funktioniert hat, kaum einer weiß wie beschießen dieses System an dieser Uni geführt wurde....

    Völliger Unsinn. Es sind Fehler aufgetaucht, die man hätte schon in der Pilotphase locker abstellen können. Und auch heute noch sind nicht alle Fehler behoben worden. Bei mir beispielsweise tauchen im Reiter Studienplan, in den jeweiligen Semestern Veranstaltungen auf, die da nicht hingehören.

    Das sind keine Fehler vom System sondern Bedienfehler der Bediensteten, die die Veranstaltungen pflegen und die Studiengänge Modelieren. Diese Fehler werden erst dann aufhören, wenn alle mal in das System eingearbeitet sind.



    Soweit ich weiß für Erstsemester. Für Studenten die schon vorher an der RWTH waren habe ich dazu nie irgendwas gefunden oder eine E-Mail bekommen.

    Die Informationsarbeit war wirklich schlecht. Aber es gibt mitlerweile ausreichend Dokumentationen, die die Bedienführung für Studenten ziemlich vollständig erklären. Nur weiß fast niemand davon, auch wenn es auf der Startseite (vor Login) verlinkt ist....

  • Darf ich fragen inwieweit du dich mit solcher Software auskennst ? Hast du vorher Informatik studiert und kannst daher beurteilen welche Fehler wann behoben werden können?

    gesunder Menschenverstand. Es gibt Softwareentwickler und Firmen, die haben es einfach drauf (Apple), andere, die mit viel Mühe ein Produkt mit Macken auf den Markt bringen, und andere die total Versagen (Flughafen BER).

  • gesunder Menschenverstand. Es gibt Softwareentwickler und Firmen, die haben es einfach drauf (Apple), andere, die mit viel Mühe ein Produkt mit Macken auf den Markt bringen, und andere die total Versagen (Flughafen BER).

    Dann frag mal Apple, ob sie für unsere Uni eine Software entwickeln. Frag dann mal direkt nach dem Preis. Die wollen wahrscheinlich nur 1/10 von der TU Graz

  • Wenn wir wirklich Elite sind, hätten wir das auch selbst hinbekommen.

    Wieso sollte man? Das System von der TU Graz wird an mehreren Unis bereits (erfolgreich) genutzt. Dadurch, dass das gleiche System genutzt wird, erspart man sich eine Menge Arbeit, da bei dem Anbieter alles schon vorhanden ist was man braucht. Das darunter liegende System lässt sich für alle Unis gleichermaßen gut warten und Fehler die bei einer Uni auftreten, können für die andere Uni direkt berücksichtigt werden. Würde jede Uni ihre eigen Suppe kochen, würden alle immer über die gleichen Stolpersteine fallen. Klar jede Uni hat mit den Jahren seine Eigenheiten in den Prozessen, weswegen das der Knackpunkt ist das System erfolgreich zu integrieren und das eben zeit dauert. Ich kritisiere hier weniger das System an sich, da dies eigentlich wirklich sehr viel kann wenn man sich damit beschäftigt. Ich kritisiere eher das Verhalten der RWTH in Hinblick auf das Kommunikationsverhalten. Die meisten Fehler entstehen nämlich gerade weil die Nutzer nicht wissen wie sie mit dem System umgehen sollen (obwohl ich keine Aussagen dazu machen kann wie die Beschäftigten im Gegensatz zu uns, wirklich geschult werden).


    Genau das gleiche Prinzip aber auch mit Moodle: Moodle ist keine Erfindung der RWTH, noch von der TU Graz. Moodle ist Open Source und wird von sehr sehr vielen Unis weltweit genutzt. Das die RWTH diese öffentlich zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzt ist eigentlich gut, da nach der Einführung so (eigentlich) mehr Zeit für andere Dinge bleibt.