Beiträge von Phijo

    kann mir jemand erklären wie das genau funktioniert ? irgendwie finde ich keine Seite über die ich meine Rwth-Mailadresse eingebe und Windows 10 kostenlos downloaden kann


    gibt es keinen Link dazu ? irgendwie ist alles kompliziert mit Azure


    Wenn Du Microsoft nicht gerne Deine Nummer gibst, findest du Die Lösung hier:


    https://distrochooser.de/


    Wenn das kein Problem darstellt, ernsthafte Antwort:

    Lösung siehe hier:

    Was ist aus MSDNAA/Dreamspark/imagine geworden?

    Telefonnummer ist nur zur Verifikation... hoffe ich... :/

    Optimistisch....


    ... bei einer Firma, die die Kundengewinnungsstrategie eines Drogendealers hat und mit allen Mitteln die öffentliche Hand zum Kauf der Produkte überredet.

    ... bei einem Betriebssystem, das sich nicht datenschutzkonform einsetzen lässt.

    ... bei einem Hersteller, der eigenmächtig Einstellungen zum Nachteil der User zurücksetzt


    Klar, kann man machen, wenn man Optimist ist.

    Für die Installation von Malware, die in der Uni leider häufig vorausgesetzt wird, ne Telefonnummer "zur Verifikation" (von was oder wem eigentlich) zu verlangen.... Naja.



    Wer Polemik und Übertreibung findet, darf davon ausgehen, dass ich die Nummer nicht angegeben habe.


    Grüße

    Phijo

    Ernst gemeinte Frage: Wieso will/sollte man komplett anonym im Internet surfen ??

    Nicht dauerhaft und immer. Aber im Sinne der digitalen Selbstverteidigung einem immer weiter ausufernden Überwachungsstaat etwas zumindest theoretisch entgegen setzen zu können halte ich für sinnvoll. Die Kompetenz dazu sollte man schon erwerben. Hab bisher nichts dergleichen gemacht aber alleine theoretisch finde ich das ein interessantes Thema. Wenn du überlegst wie viele Daten du im Netz verstreust wo du nicht weißt wo die irgendwann zusammengefügt werden, ob nun von einem Konzern oder einem Staat und was diese Daten für Rückschlüsse über dich, deine Gewohnheiten, Vorlieben und dein Verhalten zulassen, ist das mehr als beängstigend. Das Problem ist, dass du über die Weitergabe, Sammlung oder Zusammenführung jeglicher Daten, die man von dir abgreifen kann keinerlei faktische Kontrolle hast, sobald irgendeine dritte Partei die gespeichert hat... Ob das jetzt der Fingerabdruck des Browsers ist, Cookies, Google Analytics oder einfach nur deine IP mit ein paar Metadaten.


    Paranoide Grüße

    Phijo

    Würde es da nicht helfen, eine Liste vertrauenswürdiger Exit nodes zu nutzen? Oder schränkt das die Privatsphäre wieder unnötig ein?

    Cambio kann ich auch empfehlen, insbesondere an Zeiten wo Mietwagen eher teuer sind. Wenn man nur mal ein paar Stunden einen braucht und nicht viel fährt, ist das richtig gut.

    Beim Strafmaß für Vergewaltigung stimme ich dir durchaus zu. gleiches gilt für viele andere Gewaltdelikte. Man sollte nur etwas vorsichtig sein mit der Mehrheit... Die Mehrheit wäre vermutlich für die Todesstrafe bei Padophilen. Die Mehrheit hat vor längerer Zeit eine Diktatur geduldet. Die Mehrheit hat nicht immer recht.
    Aber das ändert nichts an dem auch meiner Meinung anzupassenden Strafmaß bei einigen Delikten.


    "Denk doch mal in die andere Richtung, wenn dich jemand mit dem Messer angreift, willst du dann nicht auch eine Polizei, die gewaltsam gegen den Angreifer vorgehen darf? Seh die Polizei bitte mehr als den Schützer als den Täter. Ich sage doch nur, die Polizei soll mehr Rechte haben und gewaltsamer eingreifen dürfen, wenn ein offensichtliches Verbrechen begangen wird und diese Gewalt notwendig ist um Opfer zu schützen. Mir liegt der Opferschutz einfach sehr am Herzen."


    Aber das kann sie doch schon... Sogar ich könnte, wenn Du von einem Typen ab Bushof mit Messer überfallen wirst und er dich abstechen will, den Kerl vermutlich straffrei mit nem Basi niederschlagen um Dein Leben zu retten. Polizisten schlagen aber nicht in jedem Fall mit Basis als erster Wahl, weil sie andere schonendere Mittel haben. Sie dürfen aber sehr wohl das geringste effektive Mittel anwenden um die Straftat zu verhindern und mein Leben zur Not mit einem Schuss auf jemand anderen retten. In einem Fall bei mir, bei der eine dritte Person beraubt wurde und ich die Polizei gerufen hatte, war das geringste Mittel, den Typen gewaltsam zu Boden zu bringen und ihm weh zu tun, damit er aufhört sich zu widersetzen. Die Damen und Herren in blau waren sehr professionell und ich hab vorsorglich in meiner Zeugenaussage an die Staatsanwaltschaft erwähnt, dass ich die Polizei als sehr verhältnismäßig und professionell erlebt habe, um den Polizisten unnötigen Ärger zu ersparen.


    Ein Polizist wird sich vermutlich mehr Möglichkeiten und weniger Kontrolle seiner Handlungen wünsche. Das ist eine Abwägung zwischen dem (absolut berechtigten!) Interesse der Polizei, effektiv und ohne Rechtsunsicherheit ihre Arbeit machen zu können und meinem Interesse vor Übergriffen und übertriebener Polizeimaßnahmen geschützt zu werden.


    Mit den Grundrechten muss ich Dir jedoch teilweise zustimmen. Natürlich kann man Grundrechte nicht verlieren aber eine Einschränkung ist möglich im Sinne einer Rechtsgüterabwägung. Aber das impliziert ja schon die Schwierigkeit der Abwägung die wir (und ich verstehe Deine Seite ja auch irgendwie) anders versuchen zu treffen.
    Mal wird Datenschutz und Privatsphäre gegen Sicherheit abgewogen, mal muss die Freizügigkeit mit den Schutz der Gesellschaft und der Bestrafung von Verbrechen abgewogen werden und im letzten Fall die körperliche Unversehrtheit und der Schutz vor staatlichen Übergriffen mit dem Schutzinteresse der Gesellschaft vor Straftaten und dem Interesse der Exekutive handlungsfähig zu sein.
    Das Problem, dass auf ner Demo die Polizeit nicht die personellen Mittel hat um Randalierer festzunehmen, löst man aber leider nur mangelhaft mit mehr Kompetenzen für die Polizei und mehr "Handlungsspielraum".


    Wenn Du dich mit Polizisten unterhälst, wirst Du auch feststellen, das viele sehr beklagen, dass sie nicht mehr genug respektiert werden, obwohl diese zu einem viel zu geringen Lohn uns alle schützen. Ich habe mir angewöhnt, wann immer es möglich und angemessen ist, Polizisten, Notärzten, Krankenwagenfahrern etc. mal kurz danke zu sagen, dass sie für uns alle einen so wichtigen Job machen. Mein kleiner Beitrag dazu. Bringt dem Polizisten praktisch nichts, aber wenigstens weiß er, dass mindestens einer seinen Job sehr würdigt.


    Beste Grüße
    Phijo

    Wenn jemand z.B. bei einer Demo Steine auf Polizisten wirft, von welcher Unschuldsvermutung kann man hierbei sprechen? Da stimme ich dem Glacier vollständig zu, dass Polizei in dem Sinne viel mehr Rechte auf "Gewalt" bekommen soll. Bei dem von mir genannten Beispiel sollten die Polizisten das Recht haben, den Steinewerfer zu packen und zu Wache zu bringen. Sie sollen dabei keine Angst haben, dass dem Steinewerfer beim Wehren ein Paar blaue Flecken entstehen und sie (die Polizisten) dann von ihm verklagt werden. Genau so soll es auch beim Spucken und bei anderen Angriffen auf Polizisten aussehen.
    "Wieso sollte ein Bürger in Uniform, der besser als ich im Nahkampf/ Kampfunfähig machen und dem angemessenen Handeln in Gefahrensituationen trainiert ist, das Recht haben mehr Gewalt anzuwenden als notwendig? Wenn Du nur nötige körperliche Gewalt forderst, greift der Notwehrparagraf des STGB. Bei einem Profi (Sei es Polizei oder Kampfsportler) wird jedoch zu recht der Notwehrexzess restriktiver ausgelegt. Was forderst Du? Dass die Polizei unprofessionell Angreifer niederprügelt/ mit mehr als dem kleinsten Mittel den Angriff abwehrt?"
    Ich verstehe deine Aussage irgendwie nicht. Man soll einen Polizisten nicht angreifen, dann wird man von ihn auch nicht" Kampfunfähig" geschlagen.

    Wenn aus einer Menge Steine fliegen, gilt für den einzelnen, der von der Staatsanwaltschaft wegen Körperverletzung/versuchten Mordes angeklagt wird in einem rechtsstaatlichen Prozess die Unschuldsvermutung. Die Staatsanwaltschaft weist diesem dann mit Videoaufnahmen/Zeugenaussagen nach, dass er Steine geworfen hat und er wird hoffentlich verurteilt. Du verkennst die Wichtigkeit unserer Gewaltenteilung. Die Polizei ist ausführendes Organ. Die Schuld und die nötige Bestrafung stellt die Judikative fest. Einen Staat, in dem die Polizei bestraft und damit Recht spricht, nennt man Polizeistaat. Es ist richtig, dass die Polizei bei akuter Gefahr für Leib und Leben eingreifen kann. Aber das kann sie. Wenn sie bestrafend agieren will, darf sie das nicht ohne richterliche Entscheidung.


    Du forderst dass "die Polizisten das Recht haben, den Steinewerfer zu packen und zu Wache zu bringen". Das hat die Polizei. Es nennt sich Festnahme. Die Polizei verliest dem Verdächtigen seine Rechte und er kommt in Gewahrsam. Ein Richter entscheidet über Uhaft und irgendwann findet ein Prozess statt. Wenn der Verdächtige Widerstand leistet, dann ist das (ebenso wie Körperverletzung gegen Beante oder Spucken als Beleidigung oder Körperverletzung) als Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eine Straftat und die Polizei darf unmittelbaren Zwang anwenden bzw. eine weitere Gefährdung durch die Person effektiv verhindern. Aber im Sinne der Gewaltenteilung entscheidet über die Rechtmäßigkeit ein Gericht und die Polizei kontrolliert sich nicht selber.
    Die Polizei muss, wenn sie verhältnismäßig gehandelt hat nicht fürchten, dass das Gericht den Polizisten verurteilt, der die Maßnahme durchgesetzt hat. Aber in einem Rechtsstaat habe ich die Möglichkeit eine polizeiliche Maßnahme gerichtlich prüfen zu lassen. Und das ist gut so! Für mich hört es sich so an als wolltest Du dem Verdächtigen verbieten, Aktionen der Polizei juristisch auf Verhältnismäßigkeit zu überprüfen. Er at das schlicht und einfach das Recht zu klagen, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt, scheitert, wenn das nicht der Fall ist, dann halt vor Gericht.
    In einem Rechtsstaat besteht Gewaltenteilung und eine gegenseitige Überprüfung der Gewalten. Das beugt Machtmissbrauch vor und verhindert Willkür.
    Damit muss sich ein Polizist abfinden, dass seine Macht begrenzt wird und der für das was er tut verantwortlich gemacht wird, er sich also ebenso wie die Bürger an Gesetze halten muss.


    Meine letzte Aussage im Kern: Jeder, auch ein Polizist hat das Recht seine körperliche Unversehrtheit zu schützen. Wenn Du mich mit einem Messer bedrohst und ich panisch um mein Leben fürchte, muss ich nicht mal das geringste Mittel nehmen sondern nur eines was die Gefahr sicher beseitigt, theoretisch könnte das eine Schusswaffe sein. Es gibt sogar den Begriff des Notwehrexzesses. Das heißt, wenn ich es völlig übertreibe und ich Dich als Angreifer öfter als nötig mit einer Eisenpfanne haue, ist das u.U. juristisch ok.
    Warum ist das bei einem Polizisten nicht so? Weil er bestens Trainiert ist, solche Situationen zu meistern, weil es sein Beruf ist und der absoluter Fachman darin sein sollte, Menschen mit geringsten Mitteln kampfunfähig zu machen. Ich wollte also nur auf den juristischen Unterschied hinweisen zwischen panischen Durschnittsbürger --> Kampfsportler--> Polizist.

    Äpfel != Birnen


    Edit: erklär mir lieber wieso dieses Argument deiner Meinung nach nicht aussagekräftig und schwach sei und was an dem Argument selbst auszusetzen ist, anstatt so einen irrsinnigen Vergleich anzuführen.
    Manchmal haben Sachen die gleiche Quelle münden jedoch in einer ganz anderen Senke. Dieser Vergleich ist unangebracht.

    Das übernehme ich gerne: Das Problem ist, dass jemand, der jeglicher staatlichen Maßnahme zustimmt, weil sie ihm nicht direkt und unmittelbar schadet, die Unschuldsvermutung und unsere Grundrechte untergräbt.
    Wenn alle jeglichem staatlichen Handeln zustimmen, kriegt derjenige ein Problem, der das nicht tut (aus welchen Grund auch immer, und sei es nur, weil es sein Recht ist): Er wird verdächtig.
    Jeder hat irgendein Geheimnis und man kann schneller verdächtig werden, als man glaubt. Recht es vielleicht schon aus, dass ich in der Nähe eines Tatortes war? Dass ich meine Festplatte nicht entschlüsseln will?
    Reicht es, dass mich der Algorithmus einer Gesichtserkennungssoftware erkannt hat? Dass eine KI mich für den möglichen Täter hält? Dass ich ähnlich aussiehe wie jemand auf der Kameraaufzeichung?


    Ich will mich nicht unschuldig verteidigen müssen! Die Beweislast liegt bei Ermittlungsbehörden und es ist anlassbezogen zu ermitteln.


    Ein Beispiel: Vor einiger Zeit gab es einen Massenaufruf zu Speichelproben wegen eines ungeklärten Gewaltdeliktes. Diese war freiwillig, fast alle haben eine angegeben. Gegen einen, der nicht abgeben wollte, wurde als Tatverdächtiger ermittelt, weil man ihn für verdächtig hielt, es aber nicht nachweisen konnte... Das widerspricht rechtsstaatlichen Grundsätzen in einem IMO eklatanten Maß.


    https://community.beck.de/2009/05/14/freiwilliger-dna-test-wird-zum-zwang-–-wer-verweigert-wird-beschuldigt

    Ich will auch nicht, dass "die Polizei straffrei unnötige Gewalt gegen Bürger anwenden darf", ich will dass sie nötige Gewalt anwenden darf. Es gibt keinen Grund gewaltsam auf Polizisten loszugehen, und wenn das jemand tut, soll der Polizist seine körperliche Unversehrtheit vollständig schützen dürfen. Und das ist auch kein Widerspruch zu meiner Aussage bzgl. körperlicher Unversehrtheit. Denn wenn jemand beabsichtigt einer anderen Person diese zu verletzen, hat er sein eigenes Recht auf körperliche Unversehrtheit mMn verwirkt.

    In einem Rechtsstaat können Grundrechte nicht verwirkt werden und das ist zwar manchmal schwer akzeptierbar aber gut so.
    Wieso sollte ein Bürger in Uniform, der besser als ich im Nahkampf/ Kampfunfähig machen und dem angemessenen Handeln in Gefahrensituationen trainiert ist, das Recht haben mehr Gewalt anzuwenden als notwendig? Wenn Du nur nötige körperliche Gewalt forderst, greift der Notwehrparagraf des STGB. Bei einem Profi (Sei es Polizei oder Kampfsportler) wird jedoch zu recht der Notwehrexzess restriktiver ausgelegt. Was forderst Du? Dass die Polizei unprofessionell Angreifer niederprügelt/ mit mehr als dem kleinsten Mittel den Angriff abwehrt? Wo ziehst Du die Grenze, wenn nicht bei notwendig und verhältnismäßig? Bei etwas mehr als notwendig? Bei nicht tödlich, aber tut weh? Würdest Du eine Unterscheidung je nach begangener Straftat vorschlagen (Landfriedensbruch: Schlagstock/Pfefferspray, Flaschenwurf/ Körperverletzung: Schusswaffe?)


    Ein Polizist sollte eine Ausbildung genießen, die es ihm erlaubt, in einer solchen Situation das möglichst geringe Mittel zu wählen, das kann auch mal ein tödlicher Schuss sein.
    Zu Recht ist Gewalt von Polizisten in angemessener Weise erlaubt, aber zum Schutz der Bürger begrenzt, denn es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung und die Polizei ist kein rechtsprechendes/bestrafendes Organ.



    Zitat

    Du hast ein völlig verzerrtes Bild was die derzeitige Rechtslage für die Polizei angeht. Unterhalte dich mal mit Polizisten, danach wirst du die selbe Meinung wie ich haben.

    Ich habe von Natur aus eine andere Sichtweise als Bürger als ein Polizist. Ich möchte vor Verbrechen meiner Mitmenschen und gleichsam Polizeigewalt geschützt werden. Der Polizist möchte effektiv seinem Job nachgehen und rechtliche sowie dienstrechtliche Probleme vermeiden. Das kann zu einem Interessenskonflikt führen. Ich vertrete hier jedoch meine Ansicht und meine Interessen, die vermutlich nicht mit denen der GdP übereinstimmen.
    Daher beharre ich darauf, dass der Staat und ein Polizist als seine Repräsentation mich nicht mehr als notwendig verletzen darf. Bestrafung ist Sache der Gerichte.

    Und das ist jetzt echt nicht dein ernst, dass du eine Bewährungsstrafe nach Gruppenvergewaltigung allen ernstes rechtfertigen willst?

    Ich halte die Strafe aus persönlichem Ermessen für unangemessen, respektiere aber die Urteilsfindung in einem Rechtsstaat. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    Dir sollte klar sein welche riesige Datenmenge bei flächendeckender Videoüberwachung anfällt. Da wird ganz bestimmt keiner irgendwo sitzen und sich 24/7 die Videos ansehen, die werden überhaupt nicht angesehen, es sei denn es gibt einen angezeigten Strafbestand.

    Oh je, ich empfehle die Veranstaltung "Informatik II". Bei Google, Facebook und der NSA sitzt auch niemand vor dem PC, daher besteht keine Gefahr für Bürgerrechte und Privatsphäre?
    Biometrische Analyse funktioniert auch ohne Menschen, siehe z.B. Facebook oder zum Thema diesen Artikel. Glaubst Du wirklich, dass Daten, die erhoben werden, nicht genutzt werden wenn das technisch möglich und nicht verboten ist?
    Wenn Du nun die technische Entwicklung im Bereich künstliche Intelligenz betrachtest, wandelt sich das Bild von "das schaut sich doch keiner an" zu "Totalüberwachung im Handumbrehen".
    Wo soll das aufhören? Kameras und Bewegungsprofile zur Strafverfolgung an allen öffentlichen Plätzen? Kennzeichenscanner auf der Autobahn und an Grenzen? Permanente Ortung von Mobiltelefonen und Aufzeichnung, automatische Verwertung von Telefonaten/Mails/Websiteaufrufen?
    Technisch möglich ist das alles und es hilft sicherlich auch dabei, Straftaten aufzuklären. Es hat aber auch Nebenwirkungen (siehe oben: Gläserner Bürger, Selbstzensur, Missbrauch)


    Wir sollten daher die Grenze von dem was wir erdulden nicht bei "technisch möglich" ziehen sondern klar definieren, welche Eingriffe in unser Leben wir dem Staat erlauben.

    Und wenn sich die dafür zuständigen Personen dann die Videos ansehen und ich auch auf dem Video zu sehen bin ist mir das auch egal. Vergleich es mit einem Besuch beim Gynäkologen bzw. Urologen. Wenn ein Fachmann am Werk ist kann ich zugunsten meiner Gesundheit gerne auf ein bisschen Privätsphäre verzichten. Im Fall der Videoüberwachung geht das dann zugusten meiner Sicherheit.

    Wenn Bewegungsprofile von Dir erstellt werden können, Du keine Geheimnisse mehr haben kannst, ist dir das auch egal. Wer sorgt eigentlich für eine sichere Übertragung und Speicherung der Daten? Und was passiert wenn die Daten an die Öffentlichkeit gelangen (Datenschutzpannen passieren. Das ist ein Fakt!) oder in die Hände von kriminellen?
    Der Vergleich mit dem Arzt ist völlig abstrus! Ich kann mir aussuchen ob ich hingehe, das ist dann eine persönliche Entscheidung und Abwägung. Ich habe nichts dagegen, dass Du Deine Wohnung mit Kameras ausstattest, Dir einen GPS-Tracker kaufst und alles im Netz streamst. Ich möchte das halt nicht.



    Zitat

    Das Problem bei Orwells 1984 ist, dass der Staat keine Meinungs-, Religions-, und Pressefreiheit hat. Dann stellt Videoüberwachung selbstverständlich ein Problem dar. Aber wenn du in unserem Rechtsstaat keine Verbrechen begehst, gibt es auch keinen Grund sich zu fürchten.

    Das Problem ist, dass Privatsphäre und Datenschutz Meinungs,- Religions-, und Pressefreiheit erst ermöglichen, mindestens aber begünstigen.
    Ich persönlich möchte keinen Überwachungsstaat, der seine Kompetenzen immer weiter ausbaut, Bürgerrechte untergräbt und Freiheiten und Grundrechte (Auch informationelle Selbstbestimmung, freie Entfaltung der Persönlichkeit und Freiheit sind Grundrechte) abbaut. Das mag in einer Demokratie eine Zeit lang gut gehen, aber rein historisch bestand keine Demokratie jemals ewig und wir sollten alles daran setzen, diesen Wechsel noch so lange wie möglich hinauszuzögern...


    Ich finde wir sollten die Demokratie und unsere Grundrechte schützen und nicht bereitwillig alles unter dem Deckmantel der Scheinsicherheit aufgeben! Unter dem Deckmantel der Kriminalitätsbekämpfung immer weiter in die Privatsphäre der Bürger einzudringen ist der Demokratie und dem Rechtsstaat (Staatliches Handeln muss Verhältnismäßig sein und braucht eine Begründung) schädlich und zerstört sie nachhaltig.


    Und bevor Du mir das vorwirfst: Ich glaube nicht dass Du dir eine dystopische Zukunft vorstellst, aber wir ziehen offenbar die Grenze der Verhältnismäßigkeit zwischen Freiheit und Sicherheit grundlegend anders.
    Das Problem ist glaube ich, dass viele sich dem Wert von (Meinungs-)Freiheit, Privatsphäre und co nicht bewusst sind. Zudem entspringt der Wunsch nach Sicherheit einer irrationalen Angst, Freiheit vermag diese nicht zu bekämpfen und ist gilt vielen als Luxusgut, auf das man verzichten kann.



    Und damit Du mir etwas vorwerfen kannst: Ich ziehe die Grenze eher bei einer freien, offenen, selbstbestimmten Gesellschaft, die für Ihre Freiheit bereit ist, Risiken einzugehen, um Ihre Freiheit zu erhalten und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Du ziehst sie bei einem Überwachungsstaat, der möglichst viel über jeden Bürger weiß, in dem die Gesellschaft Ihre Freiheiten aufgibt um mehr Sicherheit zu erlangen.
    Das Ideal liegt wohl irgendwo zwischen uns beiden, ich halte Deinen Weg aber für höchst gefährlich, zumal es auf diesem kein Ende gibt...


    Wir werden sehen, was die Zukunft bringt! Ich befürchte sie geht in Deine Richtung.
    Danke für die Diskussion schon mal. Ist selten an der RWTH.

    Ich bin absoluter Befürworter von Videoüberwachung in nicht-privaten Gebäuden und Plätzen, einer durchsetzungsfähigen Polizei und harter Rechtsprechung . (Edit: vor allem, wenn es um körperlicher und psychischer Unversehrtheit geht)
    Menschen nach Gruppenvergewaltigung auf Bewährung "freizulassen" hat mMn nichts mehr mit Rechtsstaat zu tun sondern ist einfach eine Verhöhnung der Opfer.
    Und bzgl. der Polizei, ich bin nicht der Meinung wir brauchen mehr Polizei. Wir brauchen eine handlungsfähige Polizei. Sobald ein Polizist angegriffen wird und dieser auch nur eine Sekunde zu früh seinen Schlagstock benutzt oder einmal zu oft zuschlägt, steht schon mit einem Bein im Knast bzw. hält schon fast seine Entlassungspapiere in der Hand (ich weiß hat alles nichts mit dem Fall hier zu tun, wollte es einfach mal erwähnen um die derzeitige Lage unserer täterschützenden Justiz aufzuzeigen).
    Hat in dem Umfang auch alles nicht im geringsten mit Orwells 1984 zu tun.

    Aus welchem Grund bist du für Videoüberwachung und wie beantwortest Du meine Bedenken? Ich finde, als angehender Akademiker macht man es sich zu einfach, unbegründet zu sagen "Ich bin dafür/dageben/man sollte mal..."


    Vergewaltigung ist ein Straftatbestand. Das Prinzip der Gewaltenteilung sieht vor, dass unter anderem der Bundestag die Gesetze verabschiedet, an die sich ein Gericht halten bzw. diese auslegen muss. Insofern hat eine mögliche Bewährungsstrafe schon etwas mit unserem Rechtsstaat zu tun. Nämlich, dass wir indirekt über unsere Politiker und Wahlen das Strafmaß anpassen können. Das Strafmaß für Gewaltverbrechen sollte auch meiner Meinung nach angepasst werden, vor allem, wenn man es mit Eigentumsdelikten vergleicht... Richtig finde ich jedoch, dass die Justiz weniger nach emotionalen Gesichtspunkten sondern nach der Rechtslage entscheidet (was Dein Argument der Verhöhnung außer Kraft setzt), dem Angeklagten die Möglichkeit bietet, sich zu verteidigen (bzw. Hilfe dabei zu suchen) und gegebenenfalls Urteile überprüfen zu lassen. Das ist eine Errungenschaft. Ebenso die Verfahrensweise, dass dem Angeklagten eine individuelle Schuld nachgewiesen werden muss und wir keine Sippenhaft haben.


    Für Polizisten gilt genauso wie für mich oder Dich bei einem Angriff, dass er sich im Rahmen der Notwehr verteidigen darf. Ich bin persönlich recht froh, dass ich bei einer Polizeikontrolle, bei der ich nicht pusten will oder Rückfragen stelle, nicht grundlos zu Boden gedrückt werden darf. Erschossen werde ich in Deutschland auch nicht von Polizisten, wenn das nicht notwendig ist. Was soll mehr als notwendige Polizeigewalt bitte bringen? Rache ist keine Kategorie in einem Rechtsstaat, unser Grundgesetz ist nicht das alte Testament... Ein Polizist hat körperliche Gewalt nur anzuwenden, wenn sie nötig ist. Ich will nicht von Polizisten verletzt/niedergeschlagen/erschossen werden, wenn dies nicht zu deren/meinem/dritter Personen Schutz zwingend erforderlich ist. Ein Polizist ist auch nur ein Mensch (und da gibt es auch Spielraum, welche Überreaktion erduldbar ist), aber hoffentlich ein gut ausgebildeter Experte, der weiß was er tut.


    Einerseits die körperliche und psychische Unversehrtheit zu verteidigen, diese aber nicht vor Übergriffen des Staates zu schützen, ist deinerseits auch mehr als inkonsequent und wiedersprüchlich.



    Zitat

    Hat in dem Umfang auch alles nicht im geringsten mit Orwells 1984 zu tun.

    Mag sein. Die Zukunftsvision eines Staates, in dem alle "nicht privaten Gebäude und Plätze" videoüberwacht sind, in dem die Polizei straffrei unnötige Gewalt gegen Bürger anwenden darf ist für mich ähnlich attraktiv wie ein Leben in 1984....
    Was mich nur noch mehr schockieren würde, wenn uns das wirklich mit "Handlungsfähigkeit der Polizei" verkauft wird.


    Die Polizei ist nebenbei bemerkt handlungsfähig und darf körperliche Gewalt, wenn es nötig ist entsprechend der Verhältnismäßigkeit anwenden. Verhältnismäßigkeit bedeutet aber, dass meine Grundrechte nur soweit nötig angetastet werden.



    Und ja, wir brauchen mehr Polizei! Die Polizei ist völlig überlastet. Es häufen sich überall Überstunden an. Für Routineaufgaben wie Verkehrskontrollen, Streifengänge etc. ist immer weniger Zeit . Ähnliches gilt für die Justiz. Eine Verurteilung erfolgt idealer Weise nicht Jahre nach der Tat, wo Details kaum mehr rekonstruierbar sind. Versuch mal ein Bagatelldelikt zur Anzeige zu bringen, Fahrraddiebstahl oder eine kleinere Körperverletzung, Einbruch oder ähnliches und achte mal darauf, wie viel da ermittelt wird und ob es zu einem Prozess kommt....


    Mit Mehr Überwachung und mehr Gewalt/Handlungsfreiheit der Exekutive kann man nicht mehr erreichen als mit einer höheren Polizeipräsenz. Erstere kostet quasi nichts, letzere ist teuer. Finde den Grund für die Entscheidung!
    Aber mit unserem Innenminister und seinem Vorgänger würdest Du Dich sicherlich gut verstehen....

    Danke, du hast Hirn gezeigt!

    Danke stets bemüht. Steht auch auf meine Arbeitszeugnis. ;)
    Leider wird den meisten Leuten das Thema Privatsphäre immer unwichtiger. Teilweise weicht die Gleichgüktigkeit sogar Zustimmung zu Überwachungsmaßnahmen, die uns nur gefühlte Sicherheit suggerieren sollen ohne dass es viel Geld kostet oder wirklich etwas geändert werden soll.

    bist du generell gegen die Videoüberwachung? Ohne Videoüberwachung hätte man zum Beispiel die Täter, die den Obdachlosen hinterhältig angezündet haben niemals ausfündig gemacht...

    Ich weiß nicht, was das mit dem Thema zu tun hat. Aber Kurzantwort: Generell ja.


    Videoüberwachung ist eine Billiglösung der Politik. Mehr Polizei, die es sich auch leisten kann, Streife zu laufen, ordentlich auch bei kleineren Delikten zu ermitteln, eine Justiz, die Prozesse schnell bearbeiten kann, weil es genug Personal gibt, klären nicht nur Straftaten auf sondern machen es möglich,diese zu verhindern. Oder um auf Dein polemisches Beispiel zu antworten: Ich möchte nicht in einer miesen Ecke der Stadt abgezogen oder abgestochen werden, was dann mit Videoüberwachung aufgeklärt wird. Ich möchte nicht abgestochen, bedroht, überfallen werden.


    Heißt Dein Argument im Umkehrschluss, dass eine totale Überwachung jeden Bürgers wünschenswert wäre, um jede Straftat aufzuklären? Technisch möglich wäre das....


    Videoüberwachung verhindert aber keine Straftaten sondern erlaubt es in Einzelfällen die Straftäter schneller zu identifizieren. Das ist auch gut, aber es muss gegenüber den Gefahren und dem Grundrecht der Privatsphäre abgewogen werden. Ich möchte nicht überall in der Öffentlichkeit von Kameras aufgenommen werden. Ich halte es für falsch, der Erstellung von Bewegungsprofilen Tür und Tor zu öffnen. Und ich finde es erschreckend welchen geringen Aufschrei das Projekt unseres Innenministeriums am Berliner Südkreuz ausgelöst hat. Ständige Videoüberwachung ist doch nur der erste Schritt. Wenn man nicht den Anfängen wehrt, kommt bald noch KI-gestützte Auswertung, Personenerkennung von Unbeteiligten, Bewegungsprofile, Identifizierung von potenziellen Straftätern (die nie etwas gemacht haben) und ähnliches dazu.
    Fakt ist, dass das alles keine Verbrechen verhindern wird, wenn dort nicht ein Mitglied der Exekutive steht, der es verhindert. Aber unsere Politik will dafür kein Geld ausgeben und führt stattdessen lieber nach und nach den Gläsernen Bürger ein. Erst das eine, dann kann man über das andere reden.


    Was man vielleicht auch bedenken sollte: Wir haben keine Demokratiegarantie. Was eine demokratisch gewählte Regierung vielleicht noch zum Schutz der Bürger einsetzen will, kann im Falle eines Falles ganz schnell nach hinten los gehen. Rechte wie Privatsphäre, Freizügigkeit, freie Meinungsäußerung sind für uns selbstverständlich und für die meisten im Alltag ziemlich unbedeutend, weil sie nicht verfolgt werden. Man sollte aber bedenken, dass man unter Umständen irgendwann mal selber auf derartige Rechte angewiesen sein könnte. Weil man die falsche Meinung vertritt, unschuldig verdächtigt wird, vielleicht doch etwas (legales) verheimlichen möchte oder einfach einer Minderheit angehört, die die Mehrheit nicht gut findet.


    Ein letzter Gedanke: Ich denke es tut der Gesellschaft nicht gut, in dem Wissen zu leben, dass alles was wir tun uns irgendwann vorgehalten werden kann, sei es in der Öffentlichkeit oder Privat am PC. Wer ist dann noch bereit, unbequeme Meinungen zu äußern, wenn das politische Klima rauher wird? Wer liest dann noch Kritische Meinungsäußerungen. Auch Selbstzensur, und sei sie unbewusst, halte ich für gefährlich.... Und ich denke wir müssen die Risiken der Freiheit für unsere Freiheit in Kauf nehmen.
    Eine risikolose Gesellschaft, in der der Staat alles regelt und uns überwacht halte ich nicht für erstrebenswert.


    Ich finde es viel mehr erschreckend was technisch in den letzten ca 70 Jahren nach Orwell mittlerweile möglich ist. Wir brauchen daher eine gesellschaftliche Diskussion darüber, was von dem wir überhaupt wollen und welchen Preis das hat.


    Zitat

    An unserem Haus ist auch eine Videokamera angebracht, nicht zum Spaß...

    Dann hoffe ich sehr, dass diese mich nicht filmt, wenn ich an Eurem Haus vorbei gehe...


    Beste Grüße
    Phijo

    ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass der Typ vor der Polizei noch ironisch gewesen ist.
    Der hat sich mit diesem "is doch nichts dabei" Spruch versucht zu rechtfertigen und wie Alex gesagt hat später erst gemerkt hat, welche Tragweite das hat.
    Der Typ ist einfach schlau und weiß mit der laschen deutschen Rechtsprechung umzugehen.
    Allein seine Aussage er habe sich einem "sexuellen Tagtraum hingegeben" zeigt doch schon, dass der Typ einen an der Waffel hat.


    und @Phijo du musst ganz bestimmt kein Schiss haben Kleingeld aus der Hosentasche zu kramen. Das ist doch lächerlich. Du scheinst mit deinen Aussagen dem Typen voll und ganz zu glauben.

    Als jemand, der sich glücklich schätzt in einem Rechtsstaat zu leben, glaube ich als erstes an die Unschuldsvermutung. Dass mir der Typ privat vermutlich nicht besonders sympathisch ist (weil er entweder öffentlich masturbiert oder ein ziemlicher Idiot oder zumindest aufmerksamkeitsgeil ist, wenn er das der Polizei ironisch sagt während eine Straftat im Raum steht) ist eine völlig andere Sache. Aber ich finde es durchaus positiv, dass unsere Gerichte und Verwaltung im Gegensatz zu Dir nicht zu Vorverurteilungen neigen und ich, sollte es mal dazu kommen, so lange unschuldig bin, bis mir meine Schuld nachgewiesen und ich rechtskräftig verurteilt wurde.


    Das mit dem Kleingeld war nicht ganz ernst gemeint.
    Aber ich habe prinzipiell schon etwas Sorge davor, dass das Prinzip der Unschuldsvermutung früher oder später ausgehölt wird. Gesellschaftlich bzw. in der Exekutive, wenn auch nicht juristisch, hat die Beweislastumkehr ja schon in diversen Fällen stattgefunden. Immer mehr Leute scheren sich einen Dreck um Videoüberwachung und Dattensammeln, Durchsuchungen von Taschen etc. and "Krimminalitätsschwerpunkten", anlasslose Alkoholkontrolles im Straßenverkehr weil "wer nichts zu verbergen hat, das ja machen kann". Halte ich für falsch, ebenso wie Vorveruteilungen von Menschen, die nicht rechtskräftig verurteilt wurden.

    Schon gewundert, wann das hier landet. Ganz schön lange gedauert.
    Hoffentlich gibts am 13. mehr Platz.


    Und Aex... Zügel doch bitte deine Sprache.
    Es steht Aussage gegen Aussage. Denke da wird nicht mehr viel passieren und die RWTH wird einlenken müssen.

    Richtiger weise. Ich habe Respekt vor dem Kommilitonen. Ob er ungerecht behandelt wurde oder ein Perverser ist, weiß ich nicht, aber es gilt die Unschuldsvermutung. Falls er wirklich nur seine Hand in der Tasche hatte, und ohne Zeugen wird es schwierig das Gegenteil zu beweisen, finde ich es mutig, damit vor Gericht zu gehen und sich damit der Öffentlichkeit auszusetzen.


    Was ich in jedem Fall mehr als bedenklich finde, ist, dass die RWTH ohne dass die Tatsachen geklärt wurden, ohne Zeugen, alleine aufgrund der Aussage einer vermeintlich Geschädigten ein Hausverbot über ein Semester ausspricht...
    Sich in der Öffentlichkeit das Gemächt zu richten ist absolut unangemessen aber solange man nur richtet sicherlich kein Straftatbestand oder übermäßig belästigend. Halt nur unangemessen und nicht besonders schön anzusehen.


    Ich finde es nur schwierig universitäre Sanktionen auszusprechen, weil eine Einzelperson einen Sachverhalt schildert ohne das irgendwie belegen zu können. Da habe ich doch etwas Schiss, dass wenn ich das nächste Mal Kleingeld in meiner Hosentasche suche und das nicht auf Anhieb finde sich irgendwer beschwert.

    Also ich würde den höchsten Grad angeben bzw., wenn das für Praktika ist, eher meine Vertiefung oder sowas draufschreiben.... Das ist Aussagekräftiger als ein Ak. Grad.
    Bescheidener klingt es auch.

    Kommt denke ich wirklich auf den Laptop an, daher sind Allgemeinempfehlungen nicht wirklich hilfreich. Ich hab ein Thinkpad X240 (das mit dem nervtötenden Touchpad).
    Das Ding erkennt, ob es an einer Steckdose ist, wenn es das ist, und der Akku über 95% geladen ist, lädt er nicht auf und nutzt den Strom aus der Dose.
    Wenn der Akku unter 95% ist, wird er voll geladen.
    Zudem bietet das Ding einen Zweiten "Wechselakku", der wird immer zuerst genutzt, kann also nach ein paar Jahren ausgetauscht werden.
    Bei einem einzelnen internen Akku wäre ich auch vorsichtiger was Ladezyklen angeht. Aber ein Laptop ist halt auch ein Gebrauchsgegenstand. Wenn ich ne Serie im Bett schauen möchte, brauche ich kein Kabel...


    Grüße

    Und noch ein paar...

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    Dann steuer ich auch mal mein Erstes bei, vlt. gefällt es euch ja auch und ihr gebt mir eure Stimme.
    Danke ;)
    Stadt Aachen - Zeig uns Deine Reit EM!


    Bei diesem Wettbewerb sollte man auf jeden Fall die Bedingungen lesen.
    Nicht jeder ist damit einverstanden denke ich, insbesondere was das "Verbessern" angeht:

    Zitat

    Alle Teilnehmer stellen von ihnen hochgeladene Fotos unter die Creative Commons Lizenz CC BY-SA "Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen" (siehehttp://creativecommons.org/licenses/). Diese Lizenz erlaubt es anderen, das Werk/den Inhalt des Autors zu verbreiten, zu remixen, zu verbessern und darauf aufzubauen, auch kommerziell, solange der Autor als Urheber des Originals genannt wird und die auf dem Werk/Inhalt basierenden neuen Werke unter denselben Bedingungen veröffentlicht werden.