Studiengebühren für "Nicht-EU-Ausländer"

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  • Xardassian schrieb:


    Außerden finde ich die Argumentation, Kinder von deutschen Steuerzahlern hätten ja im Prinzip schon für die Bildung bezahlt auch ziemlich neoliberal. Bildung ist eben nichts was man bezahlen muss, sondern sollte jedem zustehen der sich eben weiterbilden möchte. Was sollen denn die Menschen sagen die eine Ausbildung gemacht haben und am Ende eben die Universitäten auch mittragen?
    Sind ja sehr noble Worte von dir, leider gehen sie total an der Realität vorbei. Sich weiterzubilden sollte für jeden Menschen möglich sein, ja. Bildung muss trotzdem finanziert werden.
    Die Steuergelder von Azubis fließen auch in Unis, ja. Und unsere Steuergelder fließen auch in die Straßen von Münster und Bad Honnef, so what?
  • BWLTH schrieb:

    Xardassian schrieb:

    Außerden finde ich die Argumentation, Kinder von deutschen Steuerzahlern hätten ja im Prinzip schon für die Bildung bezahlt auch ziemlich neoliberal. Bildung ist eben nichts was man bezahlen muss, sondern sollte jedem zustehen der sich eben weiterbilden möchte. Was sollen denn die Menschen sagen die eine Ausbildung gemacht haben und am Ende eben die Universitäten auch mittragen?
    Sind ja sehr noble Worte von dir, leider gehen sie total an der Realität vorbei. Sich weiterzubilden sollte für jeden Menschen möglich sein, ja. Bildung muss trotzdem finanziert werden.Die Steuergelder von Azubis fließen auch in Unis, ja. Und unsere Steuergelder fließen auch in die Straßen von Münster und Bad Honnef, so what?
    Eben. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass Steuern eben keine Bezahlung für irgendetwas sind, sondern dafür da sind staatliche Aufgaben und Einrichtungen zu finanzieren. Niemand wird im Leben alle deutschen Straßen befahren, trotzdem zahlen wir indirekt alle dafür. Der Schritt Menschen für Bildung bezahlen zu lassen ist der erste Schritt zu einer noch getrennteren Gesellschaft, wo sich nur noch die wohlhabenden ein Studium leisten können. Und selbst wenn nur ein paar weniger gut situierte Chinesen o.ä. durch unseren Staat ihr Studium hier abschließen können ist das doch was gutes.
    Vielleicht bin ich da auch zu idealistisch, aber ich möchte einfach nicht in einer Welt leben, in der man für ein Grundrecht bezahlen muss. Ich finde es ja auch sch****, dass in den USA so hohe Studiengebühren bezahlt werden müssen, sonst wäre ich schon längst da gewesen. Wenn sich alle so verhalten würden wie wir, wäre internationaler Austausch viel einfacher möglich.
  • Auch wenn das schon etwas her ist, jeder sollte ein Recht auf Bildung haben. Egal woher er kommt. Gleichzeitig sollte man für finanzielle Gerechtigkeit sorgen, heißt das deutsche soziale Bildungssystem sollte sich nicht von Extern ausnutzen lassen. Nicht die Deutschen über vergleichsweise hohe Steuern ein Bildungssystem finanzieren lassen, um dann Nichtsteuerzahler hier mitzufinanzieren und kostenlose Bildung zu ermöglichen. Im Endeffekt muss man die Gesamtkostenbilanz des Bildungssystems betrachten, Bildung als Dienstleistung sehen und jeder Art von Weiterbildung einen gewissen Wert zuordnen. Wie das genau geregelt wird, darüber sollten sich die Verantwortlichen den Kopf zerbrechen.

    Eine Frage zur International Acedemy hab ich aber noch. Ist es richtig, dass dort ein Original M.Sc. Produktionstechnik der RWTH mehr oder weniger erkauft werden kann? Auch für deutsche Studenten die die Zulassungsbeschränkung für den Master an der RWTH und Auflagenfächer umgehen wollen und gleichzeitig noch ein wirklich leichtes Studium haben wollen für den Preis von 5500€ im Semester?

    Falls das Zeugnis sich wirklich nicht von nem echten Maschinenbau Zeugnis der RWTH unterscheidet, wäre das meiner Meinung nach die größte Frechheit die sich die Uni bisher hat einfallen lassen
  • paul123 schrieb:

    Auch wenn das schon etwas her ist, jeder sollte ein Recht auf Bildung haben. Egal woher er kommt. Gleichzeitig sollte man für finanzielle Gerechtigkeit sorgen, heißt das deutsche soziale Bildungssystem sollte sich nicht von Extern ausnutzen lassen. Nicht die Deutschen über vergleichsweise hohe Steuern ein Bildungssystem finanzieren lassen, um dann Nichtsteuerzahler hier mitzufinanzieren und kostenlose Bildung zu ermöglichen. Im Endeffekt muss man die Gesamtkostenbilanz des Bildungssystems betrachten, Bildung als Dienstleistung sehen und jeder Art von Weiterbildung einen gewissen Wert zuordnen. Wie das genau geregelt wird, darüber sollten sich die Verantwortlichen den Kopf zerbrechen.

    Eine Frage zur International Acedemy hab ich aber noch. Ist es richtig, dass dort ein Original M.Sc. Produktionstechnik der RWTH mehr oder weniger erkauft werden kann? Auch für deutsche Studenten die die Zulassungsbeschränkung für den Master an der RWTH und Auflagenfächer umgehen wollen und gleichzeitig noch ein wirklich leichtes Studium haben wollen für den Preis von 5500€ im Semester?

    Falls das Zeugnis sich wirklich nicht von nem echten Maschinenbau Zeugnis der RWTH unterscheidet, wäre das meiner Meinung nach die größte Frechheit die sich die Uni bisher hat einfallen lassen
    Was heißt erkauft??
    Die Prüfungen sind die gleichen, die auch anderen Studierenden angeboten werden und unterscheiden sich inhaltlich null.
    Ich weiß daher nicht, wie du auf ein "wirklich leichtes" Studium kommen möchtest.
    Das Kolloquium kannst du ja leicht selbst überprüfen, indem du dir das Modulhandbuch anschaust.
    Man muss sich für das Studium bewerben, wie die Auflagen hinsichtlich des Vorstudiums aussehen, musst du selbst recherchieren.
    Steht hier in §3
    rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaaajwhcr

    Allerdings auch die Änderungsordnungen prüfen.
    Insofern wäre ich mit deinen spekulativen Aussagen ohne Kenntnis der Faktenlage mindestes mal vorsichtig, aber du bist ja auch noch im Konjunktiv.

    rwth-aachen.de/cms/root/Studiu…tion-Systems-Engineering/
    super Uni, super Forum, super FAQ.
    In o.g. genannten FAQ werden fast 6σ der im Forum gestellten Fragen zu Studentenangelegenheiten geklärt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von morsch ()

  • Ich glaube er meint halt damit dass sich diese Leute dann nicht durch den Bachelor "quälen" müssen. Und soweit ich weiß ist es unter bestimmten Bedingungen möglich hier seinen Master zu machen ohne bestimmte Auflagenfächer aus dem Bacheor geschrieben zu haben. Und natürlich ist das irgendwo unfair, aber so ist das Leben. Hat derjenige halt in der Hinsicht Glück gehabt. Rein statistisch ist Glück ja gerecht verteilt... :diplom:
    :lol:
    :drive:
  • morsch schrieb:

    Was heißt erkauft??Die Prüfungen sind die gleichen, die auch anderen Studierenden angeboten werden und unterscheiden sich inhaltlich null.
    Ich weiß daher nicht, wie du auf ein "wirklich leichtes" Studium kommen möchtest.
    Das Kolloquium kannst du ja leicht selbst überprüfen, indem du dir das Modulhandbuch anschaust.
    Man muss sich für das Studium bewerben, wie die Auflagen hinsichtlich des Vorstudiums aussehen, musst du selbst recherchieren.
    Steht hier in §3
    rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaaajwhcr

    Allerdings auch die Änderungsordnungen prüfen.
    Insofern wäre ich mit deinen spekulativen Aussagen ohne Kenntnis der Faktenlage mindestes mal vorsichtig, aber du bist ja auch noch im Konjunktiv.

    rwth-aachen.de/cms/root/Studiu…tion-Systems-Engineering/
    Mit leicht ist die Umgehung eines anspruchsvollen Grundstudiums gemeint, sowie die Umgehung der Auflagenfächer. Des Weiteren Frage ich mich, weshalb die technischen Klausuren, wenn sie identisch sind, nicht zeitgleich mit den RWTH Klausuren absolviert werden, sondern zu einem späteren Termin. Das macht alleine aus organisatorischen Gründen wenig Sinn für die geschätzten 50 -60 Acedemy Studenten einen seperaten Klausurtermin zu stellen. Zudem findet eine deutlich engere Stoffeingrenzung der Klausurrelevanten Themen an der Acedemy statt und falls doch wie du sagst, die Klausuren identisch sind mit den RWTH Klausurem, was ich schwer bezweifle, sind es dennoch keine gleichen Ausgangsbedingugen.

    Zur Bewerbung: Empfehlungsschreiben und eine schöne Bewerbung sind wichtiger als ein solides technische Grundstudium. Heißt im Klartext: Trotz Ablehnungsbescheid an der RWTH für den "identischen" Master, wegen zu vielen Auflagenfächern, erfolgt dennoch eine Zulassung an der Acedemy OHNE ein einziges Auflagenfach.

    Zudem wäre ich an deiner Stelle vorsichtig eine allgemeine oberflächliche Modulbeschreibung als Grundlage für die Gleichwertigkeit mit dem zulassungsbeschränkten originalen RWTH Master zu sehen.

    Aber wie schon gesagt, Ungerechtigkeit ist relativ. Mal hat man mehr Glück und mal weniger

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von paul123 ()

  • paul123 schrieb:

    Mit leicht ist die Umgehung eines anspruchsvollen Grundstudiums gemeint, sowie die Umgehung der Auflagenfächer. Des Weiteren Frage ich mich, weshalb die technischen Klausuren, wenn sie identisch sind, nicht zeitgleich mit den RWTH Klausuren absolviert werden, sondern zu einem späteren Termin. Das macht alleine aus organisatorischen Gründen wenig Sinn für die geschätzten 50 -60 Acedemy Studenten einen seperaten Klausurtermin zu stellen. Zudem findet eine deutlich engere Stoffeingrenzung der Klausurrelevanten Themen an der Acedemy statt und falls doch wie du sagst, die Klausuren identisch sind mit den RWTH Klausurem, was ich schwer bezweifle, sind es dennoch keine gleichen Ausgangsbedingugen.
    Zur Bewerbung: Empfehlungsschreiben und eine schöne Bewerbung sind wichtiger als ein solides technische Grundstudium. Heißt im Klartext: Trotz Ablehnungsbescheid an der RWTH für den "identischen" Master, wegen zu vielen Auflagenfächern, erfolgt dennoch eine Zulassung an der Acedemy OHNE ein einziges Auflagenfach.

    Zudem wäre ich an deiner Stelle vorsichtig eine allgemeine oberflächliche Modulbeschreibung als Grundlage für die Gleichwertigkeit mit dem zulassungsbeschränkten originalen RWTH Master zu sehen.

    Aber wie schon gesagt, Ungerechtigkeit ist relativ. Mal hat man mehr Glück und mal weniger
    Entschuldige die Ausdrucksweise, aber du redest Müll, hast keine Ahnung und bestehst trotz @morschs Belehrung auf deinem falschen Standpunkt.
    Die Klausuren sind exakt die selben und die Veranstaltungen sind ebenfalls exakt die selben, die ein "normaler" Student schreibt/besucht. Evtl. gibt es eine englisch-sprachige Version, aber das war es auch mit den Unterschieden. Ich war selber in einigen dieser Vorlesungen.

    Auch Absolventen inländerischer Unis/FHs können zum Master an die RWTH wechseln, wenn sie formal die Auflagen erfüllen. Ohne die "achso harten"
    Klausuren hier geschrieben zu haben.
  • paul123 schrieb:

    Zur Bewerbung: Empfehlungsschreiben und eine schöne Bewerbung sind wichtiger als ein solides technische Grundstudium. Heißt im Klartext: Trotz Ablehnungsbescheid an der RWTH für den "identischen" Master, wegen zu vielen Auflagenfächern, erfolgt dennoch eine Zulassung an der Acedemy OHNE ein einziges Auflagenfach.

    Mal vorweg: die Fächer im Master - ob RWTH oder Academy - sind die selben. Selbe Klausur, alles andere auch gleich, nur halt auf Englisch.

    Mit dem Zitierten hat er allerdings nicht ganz unrecht! Ich kenne den folgenden Fall aus erster Hand. Zwei Studenten, beide von der selben Hochschule (FH) mit dem selben Bachelor in Maschinenbau.

    Der eine macht den normalen Master hier und bekommt 50 ECTS Auflagen. HM2,HM3, WK1, Strömi, Thermo, RT, WSÜ. Also das volle Programm. Wenn man da lediglich ein Semester mehr für braucht ist schon verdammt gut. Tendenziell wohl eher zwei Semester zusätzlich zu den drei normalen Semestern des Masters.

    Der andere hat da kein Bock drauf und macht einen von diesen Privatstudiengängen von der Academy auf Englisch und hat 0 ECTS (null, nada, niente !) Auflagen. Ist in drei Semestern fertig und hat sich den ganzen Spaß mit den Auflagen gespart.

    Am Ende haben beide ihren M.Sc. RWTH - soll sich jeder seinen Teil bei denken ;)

    PS: Ich will natürlich nicht unbemerkt lassen, dass der Academy Master für drei Semester 18.000 bis 30.000 € kostet. Aber wer es sich erlauben kann... ;)

    PSS: Und noch eine Anekdote am Rande, es gibt wohl ganze zwei Leute die Deutsch sprechen in dem Studiengang. Also davon, dass sich ach so viele aus Deutschland somit den Master erkaufen, kann wohl nicht die Rede sein.
  • LockenLui schrieb:

    paul123 schrieb:

    Mit leicht ist die Umgehung eines anspruchsvollen Grundstudiums gemeint, sowie die Umgehung der Auflagenfächer.




    Des Weiteren Frage ich mich, weshalb die technischen Klausuren, wenn sie identisch sind, nicht zeitgleich mit den RWTH Klausuren absolviert werden, sondern zu einem späteren Termin. [...]
    1) du [...] hast keine Ahnung und bestehst trotz @morschs Belehrung auf deinem falschen Standpunkt.


    2)Die Klausuren sind exakt die selben und die Veranstaltungen sind ebenfalls exakt die selben, die ein "normaler" Student schreibt/besucht. Evtl. gibt es eine englisch-sprachige Version, aber das war es auch mit den Unterschieden. Ich war selber in einigen dieser Vorlesungen.

    3)Auch Absolventen inländerischer Unis/FHs können zum Master an die RWTH wechseln, wenn sie formal die Auflagen erfüllen. Ohne die "achso harten"
    Klausuren hier geschrieben zu haben.
    Zu:
    1) @morsch "Belehrung" war nicht ansatzweise begründet.

    2) Das die Module identisch oder sehr ähnlich sind kann ich mir vorstellen, aber warum finden dann Prüfungen zu einem späteren Termin als an der RWTH statt?!
    Ob die Prüfungen identisch sind oder evtl. doch den zahlenden Studenten etwas entgegenkommender, in jedemfall sind die Prüfungsbedingungen nicht dieselben.

    3) Dass an der Acedemy Studenten angenommen werden, die an der RWTH für den identischen Master keine Zulassung bekommen, wegen nicht ausreichenden Grundlagenqualifikation ist auch ein Fakt.

    Fazit: Geld zahlen und mit weniger Aufwand den originalen RWTH Master bekommen. Damit ist jetzt auch alles gesagt.
  • Du willst es nicht verstehen oder?!
    Die Klausuren und Veranstaltungen sind nicht nur ähnlich sondern exakt dieselben und die Prüfungen finden auch zur gleichen Zeit statt. Du kannst die auch selber besuchen wenn du dein Englisch verbessern möchtest oder Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen hast. Und wenn du darauf bestehst, wird man dich auch die Klausur auf Englisch schreiben lassen.

    Letztes Semester ist bspw. die inhaltliche identische, englisch-sprachige DMKS Klausur, welche von den Academy Studenten geschrieben wird, schlechter als die deutschsprachigen ausgefallen. Soviel zum Thema, sie würden bevorzugt werden.

    Wenn es von einer Veranstaltung nur eine englischsprachige Version gibt, dann sitzt zu auch mit den Academy Studenten während der Prüfung im selben Hörsaal.

    Hör auf hier irgendwelche Unwahrheiten zu verbreiten. Hast wahrscheinlich selber mit keinem dieser Studenten gesprochen oder in einem Hörsaal gesessen.
  • paul123 schrieb:

    LockenLui schrieb:

    paul123 schrieb:

    Mit leicht ist die Umgehung eines anspruchsvollen Grundstudiums gemeint, sowie die Umgehung der Auflagenfächer.




    Des Weiteren Frage ich mich, weshalb die technischen Klausuren, wenn sie identisch sind, nicht zeitgleich mit den RWTH Klausuren absolviert werden, sondern zu einem späteren Termin. [...]
    1) du [...] hast keine Ahnung und bestehst trotz @morschs Belehrung auf deinem falschen Standpunkt.

    2)Die Klausuren sind exakt die selben und die Veranstaltungen sind ebenfalls exakt die selben, die ein "normaler" Student schreibt/besucht. Evtl. gibt es eine englisch-sprachige Version, aber das war es auch mit den Unterschieden. Ich war selber in einigen dieser Vorlesungen.

    3)Auch Absolventen inländerischer Unis/FHs können zum Master an die RWTH wechseln, wenn sie formal die Auflagen erfüllen. Ohne die "achso harten"
    Klausuren hier geschrieben zu haben.
    Zu:1) @morsch "Belehrung" war nicht ansatzweise begründet.

    2) Das die Module identisch oder sehr ähnlich sind kann ich mir vorstellen, aber warum finden dann Prüfungen zu einem späteren Termin als an der RWTH statt?!
    Ob die Prüfungen identisch sind oder evtl. doch den zahlenden Studenten etwas entgegenkommender, in jedemfall sind die Prüfungsbedingungen nicht dieselben.

    3) Dass an der Acedemy Studenten angenommen werden, die an der RWTH für den identischen Master keine Zulassung bekommen, wegen nicht ausreichenden Grundlagenqualifikation ist auch ein Fakt.

    Fazit: Geld zahlen und mit weniger Aufwand den originalen RWTH Master bekommen. Damit ist jetzt auch alles gesagt.
    Mit 2) unterstellst du ja nun etwas. Hast du das konkrete Beispiel aus dem Campus Office denn parat? Bestimmt gibt dir die Academy gerne Auskunft. Wenn es nun darum geht, mehr Zeit zwischen der letzten VL und der Klausur zu haben und dadurch einen Vorteil zu erlangen, wie wäre dieses Argument bspw. semesterübergreifend für so ziemlich jede Klausur haltbar, die nicht exakt alle X Tage nach der letzten VL geschrieben wird? Das wird bei der Erstellung der Aufgaben nun wirklich nicht berücksichtigt.

    Ansonsten sind die Auflagen tatsächlich nicht so hart. Aber auch Inländer dürfen den Academy Master machen. Am Ende landet man an dem Punkt, dass die Kohle unserer Uni zu gute kommt. Auditor der Academy ist übrigens derselbe wie derjenige von der Hochschule und alles ist auch akkreditiert. Heißt, die RWTH Aachen kennt alle Umstände sehr genau.

    Im Übrigen ist es nicht der identische Master, wie du dem Modulhandbuch entnehmen kannst. Die Gemeinsamkeit sind, dass es ein M.Sc RWTH ist und es große inhaltliche Überschneidungen gibt. So zählt bspw. die MA in einem der Production Master auch nur 20 CP. Aus eigener Erfahrung kann ich dir noch mitgeben, dass das Niveau der Studierenden teilweise ganz hervorragend ist. Mir sind viele Fälle bekannt, in denen es danach ein Job Angebot gab (u.a. bei Audi als Trainee gegen 6 deutsche Bewerber).

    Hast du denn Sorge, dass der Master verwässert? Dass dir so ein Jobangebot geklaut wird?

    Und wie stehst du eigentlich zum Tsinguha Doppelmaster? Mal gesehen, wie unsere Auflagen darauf passen?

    Wenn es dir um Egalität geht, müsste man aus meiner sicher eher hinterfragen, warum die RWTH master "normal" Auflagen so hoch sind. Dies dient doch nur der Sicherstellung, dass man allen RWTH Bachelorn auch einen Masterplatz anbieten kann und hat nichts mit den tatsächlich inhaltlich notwendigen Kenntnissen mehr zu tun. Diese sind sicherlich nicht von 18 CP hier und 12 CP dort abhängig. Habe ich selbst auch von profitiert, ist aber nicht anderes als ein protektionistisches Instrument. Und im Härtefall würde die Academy die Zahl der nicht internationalen auch schon reduziert bekommen.

    Abschließend: Würde man die harten Anforderungen der RWTH master an internationale Studiengänge anlegen, würde schlicht keiner kommen. Es wäre nicht prüfbar (bürokratischer Aufwand übersteigt Nutzen). Damit wäre die RWTH weniger international und der Ruf ließe sich nicht halten, da eine Universität neben Lehre eben auch Forschung betreibt und man den Zusammenhang nicht vernachlässigen darf. So werden viele Profs eben auch zu Englisch gezwungen, es wird Mal ausländische Literatur gesucht und nicht nur die notwendige Peergroup durchforstet etc. Diese Komponente ist m.m.N. für die Wettbewerbsfähigkeit der RWTH deutlich wichtiger als eine absolute Gleichbehandlung für die Aufnahme! Die Prüfungen bleiben inhaltlich identisch. Die Unterlagen erreichen oft nicht das sprachliche Niveau der Deutschen, weshalb die Bedingungen eher erschwert sind.


    Diese zugegeben sehr ausschweifenden Beträge sollten deine Ausgangsfrage bzgl. des Erkaufens des Original Produktiontechnik M.Sc. ausreichend mit "Nein" beantworten. Woher ich mir das rausnehme: Dir Arbeit im Lehrbetrieb mit Academy Studierenden ebenso wie mit Erasmus und "normalen" RWTHlern, Austausch mit der Academy und dem ZPA ;)

    Deswegen ist es mir auch ein Anliegen, dass hier nicht eine Aussage drin steht, wie der Master sei erkaufbar. Eine sicherlich auch rechtlich nicht unbedarft zu treffende Aussage. Gleiches betrifft die Stoffeingrenzung: worauf begründest du deine Vermutung? Als ob der Academy dir Klausuren vorab bereitgestellt werden oder es besondere Termine mit Assis oder gar Professoren dazu gäbe. Dafür hat keiner der Akteure Zeit.

    Natürlich bietet dir Academy gute Mentoring Programme. Einerseits weil man es für das Geld erwarten und bezahlen kann. Anderseits weil sich das wohl jeder in einem fremden Land wünschen würde. Auch Inländer blicken oft genug bei RPO, MPO, ZPA und PA nicht durch.
    super Uni, super Forum, super FAQ.
    In o.g. genannten FAQ werden fast 6σ der im Forum gestellten Fragen zu Studentenangelegenheiten geklärt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von morsch ()

  • Ein Grund für die Existenz der Academy ist meines Wissens nach auch die Generierung von Einnahmen zum Finanzieren weiterer Professuren. Dies ist ein Teil einer Strategie der RWTH mehr Professurstellen zu ermöglichen als über den Landeshaushalt möglich sind. Ziel des Ganzen ist eigentlich die Professor/Student-Quote zu erhöhen, was aber nur bedingt funktioniert hat, da die Anzahl Studierender im gleichen Maße wie die Anzahl Professoren gestiegen ist ;) .
    Insofern meiner Meinung eigentlich ein gutes Konzept. Dass dort den Studierenden der Master geschenkt wird, halte Ich für Unsinn, da die Veranstaltungen im Wesentlichen deckungsgleich sind zu den entsprechenden "normalen" Masterstudiengängen.
  • Ich denke, da spielt auch die Exzellenzinitiative bzw. Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder eine Rolle. Das Ziel ist ja, nicht nur national führend zu sein, sondern auch international mit anderen führenden Universitäten (britischen/amerikanischen aber auch zentraleuropäischen Unis wie TU Delft) mithalten zu können.

    Egal ob man die üblichen Rankings (Bsp.: QS Rankings) mag oder nicht, wird mit der zusätzlichen Förderung durch Exzellenzinitiative u.a. beabsichtigt, dass einige deutsche Unis es auch mal auf die vorderen Plätze schaffen, was die Uni und die Hochschullandschaft in Deutschland international noch bekannter, sichtbarer und attraktiver macht. Zudem müsste man ja irgendwie zeigen, dass die zusätzlichen Gelder eine positive Wirkung haben.

    Wenn ich mir dabei die Indikatoren anschaue, fällt mir auf, dass deutsche Unis insbesondere bei dem Kriterium Internationalität etwas zurückfallen im Vgl. zu den vorher genannten Unis. International Academy usw. können sie sich als Maßnahmen gedacht haben, um sich in diesen Bereichen zu verbessern. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Qualität der Absolventen auf dem selben Niveau bleiben sollte.
  • morsch schrieb:

    paul123 schrieb:

    LockenLui schrieb:

    paul123 schrieb:

    Mit leicht ist die Umgehung eines anspruchsvollen Grundstudiums gemeint, sowie die Umgehung der Auflagenfächer.




    Des Weiteren Frage ich mich, weshalb die technischen Klausuren, wenn sie identisch sind, nicht zeitgleich mit den RWTH Klausuren absolviert werden, sondern zu einem späteren Termin. [...]
    1) du [...] hast keine Ahnung und bestehst trotz @morschs Belehrung auf deinem falschen Standpunkt.
    2)Die Klausuren sind exakt die selben und die Veranstaltungen sind ebenfalls exakt die selben, die ein "normaler" Student schreibt/besucht. Evtl. gibt es eine englisch-sprachige Version, aber das war es auch mit den Unterschieden. Ich war selber in einigen dieser Vorlesungen.

    3)Auch Absolventen inländerischer Unis/FHs können zum Master an die RWTH wechseln, wenn sie formal die Auflagen erfüllen. Ohne die "achso harten"
    Klausuren hier geschrieben zu haben.
    Zu:1) @morsch "Belehrung" war nicht ansatzweise begründet.
    2) Das die Module identisch oder sehr ähnlich sind kann ich mir vorstellen, aber warum finden dann Prüfungen zu einem späteren Termin als an der RWTH statt?!
    Ob die Prüfungen identisch sind oder evtl. doch den zahlenden Studenten etwas entgegenkommender, in jedemfall sind die Prüfungsbedingungen nicht dieselben.

    3) Dass an der Academy Studenten angenommen werden, die an der RWTH für den identischen Master keine Zulassung bekommen, wegen nicht ausreichenden Grundlagenqualifikation ist auch ein Fakt.

    Fazit: Geld zahlen und mit weniger Aufwand den originalen RWTH Master bekommen. Damit ist jetzt auch alles gesagt.
    Mit 2) unterstellst du ja nun etwas. Hast du das konkrete Beispiel aus dem Campus Office denn parat? Bestimmt gibt dir die Academy gerne Auskunft. Wenn es nun darum geht, mehr Zeit zwischen der letzten VL und der Klausur zu haben und dadurch einen Vorteil zu erlangen, wie wäre dieses Argument bspw. semesterübergreifend für so ziemlich jede Klausur haltbar, die nicht exakt alle X Tage nach der letzten VL geschrieben wird? Das wird bei der Erstellung der Aufgaben nun wirklich nicht berücksichtigt.

    >Das Beispiel von dem ich gehört habe, welches ich mir dann auch angeschaut hatte, ist Qualitätsmanagement beim Prof. Schmitt. Termin der Academy Klausur eine Woche später als an der RWTH. Ist die Klausur identisch trotz unterschiedlichem Termin? Sind die zur Klausurvorbereitung bereitgestellten Lernmaterialien im L2P identisch? Das geht jetzt sehr ins Detail, es interessiert mich dann aber doch. Falls ich falsch informiert bin gerne berichtigen, dafür sind solche Diskussionen ja da.

    Ansonsten sind die Auflagen tatsächlich nicht so hart. Aber auch Inländer dürfen den Academy Master machen. Am Ende landet man an dem Punkt, dass die Kohle unserer Uni zu gute kommt. Auditor der Academy ist übrigens derselbe wie derjenige von der Hochschule und alles ist auch akkreditiert. Heißt, die RWTH Aachen kennt alle Umstände sehr genau.

    >Dass ausländische Studenten Gebühren zahlen, ist vollkommen in Ordnung. Dass die Bildung von dem Geld profitiert, mag sein. Dass inländische Studenten Studiengebühren zahlen und an der privaten Uni den selben Master wie an der RWTH bekommen, obwohl sie dort für den entsprechenden Master keine Zulassung bekommen hätten, finde ich extrem bedenklich.


    Im Übrigen ist es nicht der identische Master, wie du dem Modulhandbuch entnehmen kannst. Die Gemeinsamkeit sind, dass es ein M.Sc RWTH ist und es große inhaltliche Überschneidungen gibt. So zählt bspw. die MA in einem der Production Master auch nur 20 CP.


    >Dass der Master fachlich nicht eins zu eins identisch der Abschluss aber gleichwertig ist, sehe ich auch so.



    Wenn es dir um Egalität geht, müsste man aus meiner sicher eher hinterfragen, warum die RWTH master "normal" Auflagen so hoch sind. Dies dient doch nur der Sicherstellung, dass man allen RWTH Bachelorn auch einen Masterplatz anbieten kann und hat nichts mit den tatsächlich inhaltlich notwendigen Kenntnissen mehr zu tun. Diese sind sicherlich nicht von 18 CP hier und 12 CP dort abhängig. Habe ich selbst auch von profitiert, ist aber nicht anderes als ein protektionistisches Instrument. Und im Härtefall würde die Academy die Zahl der nicht internationalen auch schon reduziert bekommen.


    >Das mag im Einzelfall stimmen, dass eine 12 CP Klausur an einer anderen Uni oder FH, Modulen der RWTH im Wert von 18 CP entsprechen. Dies ist aber nicht der Regelfall. Ich denke, die Auflagenfächer haben eine Berechtigung neben "protektionistischen" Maßnahmen ganz einfach weil es Unis und FHs gibt, an welchen das Grundstudium schlicht und ergreifend leichter bzw. anders aufgebaut ist. Die Auflagen sind ja keine "Strafzölle" um die ineffizienten, schlechten RWTH Studenten zu schützen, oder ist das deiner Meinung nach der einzige Grund?

    Abschließend: Würde man die harten Anforderungen der RWTH master an internationale Studiengänge anlegen, würde schlicht keiner kommen. Es wäre nicht prüfbar (bürokratischer Aufwand übersteigt Nutzen). Damit wäre die RWTH weniger international und der Ruf ließe sich nicht halten, da eine Universität neben Lehre eben auch Forschung betreibt und man den Zusammenhang nicht vernachlässigen darf. So werden viele Profs eben auch zu Englisch gezwungen, es wird Mal ausländische Literatur gesucht und nicht nur die notwendige Peergroup durchforstet etc. Diese Komponente ist m.m.N. für die Wettbewerbsfähigkeit der RWTH deutlich wichtiger als eine absolute Gleichbehandlung für die Aufnahme! Die Prüfungen bleiben inhaltlich identisch. Die Unterlagen erreichen oft nicht das sprachliche Niveau der Deutschen, weshalb die Bedingungen eher erschwert sind.


    >Der Vorteil internationaler Kooperationen, Studiengänge und Forschung ist mir bewusst. Darum geht es mir nicht, sondern darum, dass inländische Studenten, die bereit sind Geld zu zahlen, an einer privaten Uni der RWTH, die eigentlich für internationale Studenten gedacht ist, einen technischen Master der RWTH machen können, obwohl sie an der RWTH für den entsprechenden Master keine Zulassung bekommen hätten. Inwiefern die Prüfungsbedingungen jetzt identisch sind, kann ich nicht in jedem Einzelfall prüfen. Daher meine oben formulierte Fragen zu dem Beispiel von dem ich erfahren habe, dass Prüfungsbedingungen gleicher Module wohl nicht identisch seien.

    Diese zugegeben sehr ausschweifenden Beträge sollten deine Ausgangsfrage bzgl. des Erkaufens des Original Produktiontechnik M.Sc. ausreichend mit "Nein" beantworten. Woher ich mir das rausnehme: Dir Arbeit im Lehrbetrieb mit Academy Studierenden ebenso wie mit Erasmus und "normalen" RWTHlern, Austausch mit der Academy und dem ZPA ;)

    >Sehr gut, also bist du mit der Thematik vertraut ;)
    Meine Anmerkungen in Kursiv. Diskussionen sind dazu da Meinungen auszutauschen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von paul123 ()

  • paul123 schrieb:

    Diskussionen sind dazu da Meinungen auszutauschen
    Richtig und wichtig!
    Mir liegt nur etwas daran, dies dann auch entsprechend vorsichtig zu formulieren. Sollte nicht als Drohung verstanden werden, allerdings sind es ja erstmal Einzelfälle (oder genauer einer), den du beschreibst.
    Dass die Academy-Studierenden andere und ggf. auch einfachere Prüfungsbedingungen haben, ist eine Vermutung deinerseits, ohne den Fall genauer zu kennen. Du hast es "erfahren" und nun "gefragt". Würde ich dann direkt so kennzeichnen.

    Bzgl. des Termins mit Professor Schmitt kann es nun mehrere Fälle geben (ich kenne die Sachlage auch nicht, habe aber auch schon im CO Termine angelegt etc.).
    Zunächst wundert es mich, dass du den Termin überhaupt siehst. Diese werden nämlich eigentlich nach Studiengang angezeigt. Erst wenn man diesen gezielt umstellt auf PSE oder MME PSE, sollten die Termine für dich sichtbar werden.
    Dann könnte es sich um den "alten" Termin handeln, da die finalen Klausurtermine in diesem Wintersemester erst zum Semesterstart bestätigt wurden.
    Auch sonst kann sich hinter so einem Termin anderes Verbergen, als man als Studie erstmal annimmt. Da liegt aber wie in vorher skizzierten Fall ein Versäumnis beim zuständigen Assi vor, der das CO pflegt.
    Vielleicht schaffst du uns Klarheit und klärst deine Behauptung auf. Wäre cool und ich glaube am WZL wird man dir die Frage auch beantworten. Oder in diesem Fall Raphael.Kiesel@ipt.fraunhofer.de vom IPT.

    Jedenfalls aus meiner Erfahrung in 3 Fächern über 4 Semester als Betreuer: Es gibt eine englische und eine deutsche Klausur. Diese ist inhaltsgleich. Jeder Academystudi kann, wie auch ERASMUS, sogar noch freiwillig auf deutsch schreiben.
    So wie jeder Deutsche auch auf Englisch. Die Termine und Unterlagen sind eine 1:1 Übersetzung. Die Übung auf Englisch geht in einem Fall etwas länger, weil mehr Fragen gestellt werden und das Thema auch komplex zu erläutenr ist. Da kann sich aber auch jeder Deutsche reinsetzen: Es sind die gleichen Unterlagen, nur in Englisch.

    Die gesamte Ausgestaltung (auch die Betreuung der Abschlussarbeiten) findet nach den selben Maßgaben statt. So viel zunächst zur Sachlage IM Studium. Der Anspruch ist meiner Meinung nach absolut identisch, wie für den regulären Master der RWTH. Hier ist es also auch nicht "leichter" für Deutsche das Abschluss zu erlangen, indem man den International Track wählt.

    Deine Hauptkritik gilt ja einem Punkt, den du m.M.N. stark überspitzt dargestellt hast (eben indem du annimmst: Wer sich einschreibt, bekommt schon den Abschluss).
    Zunächst da, was ich "subjektiv" aus meiner Erfahrung beitragen kann: Ich habe in 4 Semestern bisher nur 1 Person kennen gelernt, die einen deutschen Pass hat und nicht an der RWTH den Bachelor gemacht hat und sich für den Academy Master entschieden hat. Die genauen Hintergründe sind mir dazu nicht bekannt, aber es ist bei ca. 200 Studis kein wirkliches Thema. Aber ja: Es werden "Bildungsinländer" angesprochen. Wahrscheinlich ist es juristisch nicht haltbar, exklusive Studiengänge für Ausländer anzubieten. Dann würde ich gerne noch ergänzen: Ja, es ist ein RWTH Master of Science in einer ingenieurswissenschaftlichen Disziplin. Trotzdem ist es ja nicht "der" Produktionstechnik Master. Es gibt übrigens noch einen M.Sc. auf Englisch, der über die RWTH läuft. Hier denke ich liegt einfach der Punkt, wo man nun der Meinung sein kann: Das ist doch das Selbe in Grün gegen Geld. Ich würde Mal sagen, kommt auf das Selbstmarketing an. Wenn man den Wert des superexklusiven RWTH Master ggü. dem der Academy rausstellen will und glaubhaft kann: ok. Ansonsten ist das Kursangebot für die Internationals schon reduziert, was dann auch etwaig geringere Anforderungen rechtfertigen würde. Aus meiner Sicht ist es nicht das Selbe, sondern ein anderer Master an der RWTH mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik mit folgendem Kerninhalt
    academy.rwth-aachen.de/files/r…/PSE/PSE%20Curriculum.pdf


    Und ja, ich perösnlich halte die sehr strikten Vorgaben der RWTH was die Zulassung für den Master als Wirt-Ing MB/MB angeht für ein Zugeständnis an die RWTHler. Nicht die Anforderung der 210 CP (ist ja nur logisch, wenn der Master hier eben 90 statt 120 CP hat und man in Summe 300 braucht). Sondern die teilweise nur an der RWTH möglichen Konstellationen der erbrachten Leistungen. Ich halte diese nicht für Gerecht und ich habe eben den Eindruck, dass es einen Grund gibt, warum diese so streng formuliert sind, wie sie es nun mal sind: Um allen RWTH B.Sc. einen Master zu ermöglichen und niemanden wegen einer mäßigen Leistung die Chance zu verwehren. DIes widerspricht ja sogar deinem Urwunsch, nämlich der Sicherstellung der fachlichen Eignung. Diese kann doch realistisch gar nicht so genau formuliert sein. Oder fallen dir mir als eine Handvoll Fächer ein, die sich auf Inhalte aus dem B.Sc. beziehen, die woanders vielleicht nicht auch (ggf. nicht in der Tiefe) gelehrt wurden? Und ja: Das Studium mag woanders einfach sein. Aber deshalb nur RWTHler mit B.Sc. reinzulassen (auch die, die alles 4,0 haben) steigert sicherlich nicht das Ansehen des M.Sc. Der - wie oben bereits geschrieben - in beiden Fällen wiederum stark vergleichbare Anforderungen stellt. Strafzölle ist vielleicht stark überspitzt, aber die RWTH reißt sich nicht darum, für den M.Sc. Maschinenbau / Wirting MB Leute von außerhalb zu gewinnen. Zumindest nicht die Fakultät 4. Die Motive sind mir nicht ganz klar. In den Vorlesungen spiegelt sich dieser wünschenswerte gute rote Faden eben nicht wieder.

    Subsumierend: Eventuell besteht die Möglichkeit über die Academy einen einfacheren Zugang zu einem Master zu erlangen, der inhaltlich stark an bestehende Masterprogramme angelehnt ist, die sonst über strikte Auflagen zulassungebeschränkt werden. Die Lehrpläne müsste man da ggf. Mal abgleichen. Wie da die Auswahlverfahren laufen: Keine Ahnung. Dass es eher die Ausnahme ist: Meine Erfahrung sagt ja. Und dass es der RWTH schadet: Meiner Meinung nach überhaupt nicht. Wenn du auf den Produktionstechnik M.Sc. pochst, dann hast du ihn ja dort Schwarz auf Weiß stehen. Ansonsten ist das Ding erstmal ein M.Sc. an der RWTH mit vorhandenen (!) Zulassungsvorraussetzungen, die sich in ihrer strenge von denen der "RWTH" unterscheiden.
    super Uni, super Forum, super FAQ.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von morsch ()

  • Falls die Prüfungsbedingungen von Academy und RWTH identisch sind, ist auch der gleichwertige Abschluss berechtigt, trotz einiger Unterschiede im Aufbau des Masterstudiengangs.
    Allerdings konntest du leider auch nicht aufklären, ob das der Fall ist. Es ist aber anscheinend beabsichtigt, ein vergleichbares Niveau zu bieten.

    Wo wir nicht auf einen Nenner kommen:

    Die Zulassungsberechtigung inländischer Studenten. Nicht nur die Auflagenfächer fallen weg, sondern obwohl ein Bewerber keine Zulassung, also eine Ablehnung an der RWTH bekommen hat, kann er dennoch den M.Sc. über die private Academy machen. Das kann nicht richtig sein.

    Die Zulassungsbeschränkungen für den Master an der RWTH für Studenten anderer Hochschulen, die nach dem Bachelor wechseln wollen, halte ich im Gegensatz zu dir für angebracht und fair.

    morsch schrieb:

    Deine Hauptkritik gilt ja einem Punkt, den du m.M.N. stark überspitzt dargestellt hast (eben indem du annimmst: Wer sich einschreibt, bekommt schon den Abschluss).
    Zunächst da, was ich "subjektiv" aus meiner Erfahrung beitragen kann: Ich habe in 4 Semestern bisher nur 1 Person kennen gelernt, die einen deutschen Pass hat und nicht an der RWTH den Bachelor gemacht hat und sich für den Academy Master entschieden hat. Die genauen Hintergründe sind mir dazu nicht bekannt, aber es ist bei ca. 200 Studis kein wirkliches Thema.


    [...] ist das Kursangebot für die Internationals schon reduziert, was dann auch etwaig geringere Anforderungen rechtfertigen würde.
    Ich nehme zu keinem Zeitpunkt an, dass jeder Academystudent definitiv seinen Abschluss schafft.

    Und ein geringeres Kursangebot an der Academy würde übrigens in keinem Fall rechtfertigen, identische Klausuren für die Academystudis leichter zu gestalten.

    Auch wenn du sagst, dass es "subjektiv" ist, nur "1 Person kennengelernt" zu haben, ist nicht zwangsläufig eine representative Aussage. Du hast aber recht, dass es nur ein sehr kleiner Anteil ist. Die Möglichkeit als inländischer Student an der privaten Academy ohne Auflagen den RWTH M.Sc. zumachen, ist allerdings auch (bisher) nicht sehr bekannt.

    Außerdem sollte es meiner Meinung nach schon möglich sein, für inländische Studenten die Zulassungsvoraussetzungen an die des vergleichbaren RWTH Masters anzupassen. Es wird aber nicht gemacht.

    PS: Dafür, dass du ursprünglich sehr vertraut mit der Thematik warst, sind dann doch recht wenige Fakten und viele Vermutungen in deinem Kommentar.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von paul123 ()

  • paul123 schrieb:

    PS: Dafür, dass du ursprünglich sehr vertraut mit der Thematik warst, sind dann doch recht wenige Fakten und viele Vermutungen in deinem Kommentar.
    Tut mir Leid dich enttäuscht zu haben. Ich lege nur einfach Wert darauf, Dinge nicht zu behaupten, ohne die Fakten genau zu kennen. Und das mache ich dann auch so kenntlich, was ich bei dir einfach vermisse.
    Ich sehe dich gerade was die Prüfungsbedingungen angeht klar in der Bringpflicht.Ich kann nur noch einmal mein Verwundern darüber äußern, dass du der Academy/RWTH unterstellst, Prüfungen unterschiedlich zu gestalten und dann jeden Beweis/Hinweis schuldig bleibst und dem dir bekannten Einzelfall auch nicht weiter nachgehen möchtest.


    Bzgl. des Kursangebots habe ich mich wohl nicht verständlich genug ausgedrückt. Ich beziehe dies lediglich auf die Zulassungsvoraussetzungen. Eine mögliche (für mich plausible Erklärung): Weniger Tiefe möglich -> Voraussetzungen geringer.

    Ansonsten sind es zwei verschiedene Studiengänge, wobei der Academy Studiengang eben eine Teilmenge des RWTH Pendants darstellt. Ich sehe keinerlei Probleme, auch nicht bei Inländern. Auflagen sind übrigens ebenso möglich, siehe rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaaajwhaw §3.

    Wenn dir mein einer bekannter Kandidat nicht repräsentativ ist, kannst du ja mal bei der Academy nach Zahlen fragen. Ich habe Sie nicht, du bist Sie bisher schuldig geblieben.

    Und auch noch Mal: Die Gleichwertigkeit des Abschluss stellst alleinig du in den Raum. Es ist ein M.Sc. RWTH, den man auch in Bau-Ing oder anderen Disziplinen erlangen kann, ohne dass man hier von einer Gleichwertigkeit sprechen würde.
    super Uni, super Forum, super FAQ.
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